Titelbild-Gross 

Forza la Compañera

Aber wer ist La Compañera?

Die Lilane ist es natürlich. Eine,  in einem markantem Farbton gehaltene ältere BMW, welche Doris durch ganz Südamerika und Teile Nordamerikas gebracht hat. Nun begeben sich Doris und ihre treue Gefährtin in ein für sie unbekanntes Land - Italien. Die Toskana, Umbrien, Abruzzen alles Neuland für die zwei Damen.Was werden die weitgereisten Globetrotter zu dem kleinen Italien sagen, wie empfinden sie Land und Leute? Wer das wissen will, sollte sich den Reisebericht durchlesen.

Forza La Compañera !

 


Toskana

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    Marina di Massa, Hotel Roma. Unsere erste Adresse in Italien. Das familiär geführte Hotel kenne ich von früheren Reisen und es ist ein idealer Startpunkt für das , was da kommen mag. Die Versiglia, dieser schmalen Streifen Land zwischen Meer und Bergen, ist um diese Jahreszeit nahezu ausgestorben, das krasse Gegenteil zum Sommer wenn hier die Hölle los ist und die Preise explodieren.Der frühe Herbst ist ideal um hier zu relaxen und das Dolce Vita zu geniessen.Die Moppeds stehen sicher im Hotel eigenen Garten zwischen Hollywoodschaukel und Sandkasten, so dass wir dem nahe Mittelmeer einen ersten Besuch abstatten. Ein Steg führt weit ins Meer hinein und der Sonnenuntergang will auf den Chip der Kamera gebannt werden.

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  • Majestätisch erheben sich die Alpi Apuane in die Höhe und die Vorfreude auf eine steile und kurvenreiche Passfahrt stellt sich ein. Jedoch gilt es erst durch das lebhafte Verkehrs Gewusel Marina di Massa zu kommen. Auf den ersten Blick alles irgendwie chaotisch, aber das hat alles  System und nach kurzer Zeit gewöhnt man sich dran. Kurz hinter dem Ortsschild kommt die erste Steile Rampe, da werden alle 50 PSlein von La Compañera gefordert. Wir passieren kleine Bergdörfer, die Besiedelung lässt jedoch mit zunehmender Höhe nach. Die ersten Steinbrüche tauchen auf. Hier wird der weltberühmte weisse Carrara Marmor mit langen Stahlseilen aus dem Fels geschnitten. Natürlich muss das fotografisch Dokumentiert werden, bevor einige zügige Abfahrt ins Tal ansteht. Der erste Cappucino des Tages seit dem Frühstück wird in Castelnuovo di Garfagnana genossen.

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  • Wir verlassen die Alpi Apuane und fahren via Lucca und Pontedera gen Toskana. La Compañera soll die sanfte hügelige Landschaft kennen lernen. Je näher wir Volterra kommen umso mehr nimmt die Landschaft Postkartencharakter an. San Gimignano ist unser Ziel und nach kurzer Fahrt parken die Moppeds ordnungsgemäß am Straßenrand.   Der sehr gut erhaltene mittelalterliche Kern mit den berühmten Geschlechtertürmen aus dem 13. Jahrhundert ist weit über die Grenzen Italiens bekannt, dementsprechend ist hier nicht wenig los. Ich war ja schon öfters hier, aber Doris zeigt sich schon beeindruckt. So was gibt’s halt in Südamerika nicht.

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  • Nachdem Siena passiert ist, tauchen wir noch einmal in eine toskanische Bilderbuchlandschaft ein. Vor lauter Fotografieren kommen wir kaum voran und liefern uns ein „Rennen“ mit zwei holländischen Radfahrern. Die sanften Hügel haben Steigungen bis zu 20% allerdings zeigen sich die Zwei davon relativ unbeeindruckt.

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  • Der Lago Trasimeno ist das Tagesziel und im gleichnamigen Hotel finden sich noch zwei Zimmer für uns. Später sitzen wir noch an der Uferpromenade und genießen bei einem kühlen Bier einen fantastischen Sonnenuntergang über dem See.

     

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    Monte Sibilini und Abruzzen

     

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    Frühstück in Italien ? Es gibt andere Erfolgsgeschichten. Doris legt aber ebenso wenig wie ich Wert auf ein Frühstück wie bei Muttern. Ein Café und gut ist. Essen kann man später noch. Heute stehen Berge im nicht vorhandenen Roadbook. Wir verlassen den Lago Trasimeno und fahren via Spoleto nach Norcia. Die Stadt liegt am Rand der Monti Sibilini und lohnt einen Besuch. Angeblich soll hier der heilige Benedikt geboren sein, was mir aber persönlich nicht so wichtig ist.

    Der Mittelalterliche Stadtkern besteht aus gefühlten 100 Kirchen. Wer´s denn braucht … Der aus meiner irdischen Sicht der Ding wesentlich wichtigere Aspekt für einen Besuch Norcias ... es gibt hier ausgesprochen lecker örtliche Spezialitäten. Schinken, Salami, Trüffel und Linsen sind die bekanntesten Leckereien der Region. Es gibt an der zentralen Piazza ein paar Feinkostläden die einen paradiesischen Eindruck hinterlassen. Dort erwerben wir Pannini con prosciutto crudo (garniert mit einem Stück Pecorina) und ein Stück Salami, das nächste Picknick wird was Besonderes.

    Pian Grande, eine Hochebene in den Berge nahe Castellucio veranlasst Doris mal wieder Südamerika mit Italien zu vergleichen. Ein Kontinent gegen ein kleines Land in Europa. Mir ist schon klar wer da gewinnt. Aber mir gefällt es hier, geniesse die Stille und lasse es auf mich wirken.Die Region bietet Motorrad Strecken par Excellence, die Straßen sind recht gut ausgebaut und für italienische Verhältnisse in einem guten Zustand. Die Sibilinischen Berge sind bis zu 2500 m hoch, getoppt wird das nur etwas weiter südlich vom Massiv des Gran Sasso , unserem Ziel des Tages.

    Der Campo Imperatore ist ein Hochplateau das zwischen 1500 und 1900 m hoch liegt. Entstanden ist diese urwüchsige Landschaft durch ehemalige Gletscher, die das Gelände geformt haben. Es führt eine Stichstraße zum Corno Grande, dem mit 2912 m Höchsten Berg der Region. Natürlich kann man nicht zum Gipfel fahren , aber ein grosser Parkplatz vor dem Hotel und dem Observatorium bitet die Möglichkeit anzuhalten und zu staunen.

    Wir fahren die Hochebene in Richtung Castel del Monte und geniessen die Landschaft. Die Preise der Tankstelle in Castel del Monte beenden abrupt die Reize der Landschaft, 1,80 Euro kostet der Liter Super, echt Super. Hotels sind Mangelware in der Region, zumal es schon spät im Jahr ist und die Saison zu Ende ist. Aber es gibt noch die Möglichkeit im Rifugio von Rocca Calascio zu fragen was ein Zimmer kostet. Ich hatte im Vorfeld schon auf der Internet Seite etwas gestöbert und habe Preise ausserhalb unseren Budgets gesehen. Aber Fragen kostet bekanntlich nichts und als der Patrone 55 € fürs Einzelzimmer aufruft sind wir positiv überrascht und greifen kurzerhand zu

    Die Bilder aus Norcia

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  • Die Bilder vom Pian Grande

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  • Die Bilder vom Corno Grande

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    Rocca Calascio

     

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    Das Refugio ist kein Hotel im ursprünglich Sinn, sondern ein ehemaliges Dorf . Die einzelnen Häuser sind liebevoll restauriert und mit modernem Komfort ausgestattet. Zumindest war das so in meinem Fall, aber Doris hat sich auch nicht beklagt. Es gibt auch Appartments für grössere Gruppen, einfach mal auf der Homepage vorbeischauen.

    Unbezahlbar ist die Lage und die Aussicht die man dort geniesst. Natur Pur ! Das Refugio liegt unterhalb der verfallenen Burg und der Chiesa Santa Maria della Pieta. Die Kirche ist wohl eines der bekanntesten Fotomotive in den Abruzzen. Ich habe schon das eine oder andere Foto dort oben gemacht, aber wenn man genau dort übernachtet und Zeit hat … Sonnenaufgang und –Untergang sind einfach nur grandios und man sitzt stumm da und geniesst.

    Nach einem guten Abendessen garniert von einigen diversen alkoholischen Getränken begaben wir uns dann zur Nachtruhe. Doris jedenfalls, mich hat der Hafer gestochen und ich bin mit samt dem ganzen Fotogeraffel und Stativ in stockdunkler Nacht nochmal auf den Berg hoch. Wenn ich schreibe stockdunkel , es war wirklich dunkelste Nacht. Aber das Smartphone hat ja eine LED eingebaut und so bin ich unbeschadet, leicht schwankend ,hoch und runter gekommen. Gelohnt hat sich der Trip auf jeden Fall. Ich wüsste nicht, wann ich schon einmal so viele Sterne auf einmal gesehen habe. Welch ein majestätisches Himmelsfirmament. Ich komme wieder, keine Frage!

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     Abruzzen Nationalpark 

     

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    Die Sonne geht auf , die Täler im morgendlichen Dunst , die Gipfelregionen des Majella Gebirges in den ersten Sonnenstrahlen und da soll man weiter fahren? Schweren Herzen (zumindest ich) fahren wir den steilen Weg vom Refugio nach unten ins Tal. Noch weiter südlich soll es gehen. Gemächlich rollen wir durch Sulmona und fahren Richtung Scanno weiter. Bevor wir jedoch in dieses Dorf kommen müssen wir durch das Valle di Sagittario. In Frankreich würde man das einen Gorge nennen und gross vermarkten. So ist das hier im Abruzzen Nationalpark eine Schlucht unter vielen. Landschaftlich einfach ganz grandios, man fährt wie in einen Trichter und wird verschluckt. Bellisima!

     Scanno wir nur kurz angelaufen um Vorräte für das nächste Picknick zu bunkern. Um noch einen Vergleich zu Frankreich zu ziehen, dort wird alles was höher als ein Kanaldeckel ist als „Col“ klassifiziert. Im Abruzzen Nationalpark gibt es einige sehr schön zu fahrende Pässe, leider namenlos. Mächtige Steigungen sind manchmal etwas zu viel für La Compañera mit ihren 50 PS. Auf der Passhöhe warte ich kurz und schon geht die Reise gemeinsam weiter.

     In Barrea überlegen wir wie es weiter gehen soll. Weiter in den Süden ist schlecht, weil a –die Heimreise immer weiter wird und b – schlechtes Wetter für den Mezzogiorno vorhergesagt wird. So beschließen wir dann uns wieder in nördliche Richtung zu orientieren. Natürlich gemächlich, wir sind im Urlaub und nicht auf der Flucht. Wenn Strassen in der Michelinkarte mit einem grünen Rand hervorgehoben werden, ist das ein sicheres Indiz für Spass beim Motorrad fahren. Also entscheiden wir uns die Straße nach Sora zu nehmen. Was soll ich sagen, einfach unglaublich zu fahren. Über 25 Kilometer kurvengeschlängel, keine Ortschaft stört den Rhythmus und Verkehr ist auch keiner. Perfetto !

     Je näher wir unserem Tagesziel Bolsena am gleichnamigen See kommen , desto dunkler wird der Himmel. So ungefähr in der Höhe von Orvieto zucken die ersten Blitze vom Himmel und dann werden wir kostenlos geduscht. Noch 20 Kilometer im strömenden Regen , das Wasser kriecht durch alle Ritzen und wir kommen endlich im Hotel an. So eine warme Dusche hat schon was für sich!


     

    Toskana

     

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    Der Himmel ist noch bedeckt als es weiter geht, aber erste Lücken in der Wolkendecke machen Hoffnung für den weiteren Tag. Das gestrige Gewitter war der einzige wettertechnische Wermutstropfen der ganzen Reise. Ansonsten war fast immer wolkenloser Himmel bei 26-28 Grad. Also kein Anlass übers Wetter zu maulen (so was soll es auch geben)

     Heute wird es neben viel Landschaft und ein paar Städte zu sehen geben. Und wir üben uns in Architekturfotografie womit wir beim Stopp in Pitigliano wären. Die Stadt ist auf einer mächtigen Tuffsteinklippe erbaut oder um es etwas salopp zu formulieren, reingekloppt. Der Tuffstein stammt aus einer früheren Vulkantätigkeit in der Toskana. Der Lago Bolsena ist die Caldera eines wohl etwas grösseren Ausbruchs. Der Monte Amiata (1738m hoch), den man von hier aus sieht, ist ein ehemaliger Vulkan. Allerdings fährt man heute im Winter dort Ski. Die Toskana bietet schon einiges.

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     Nach diesem kulturellen Crash Kurs geht es nun etwas profaner weiter. Eis essen ist angesagt, dauernd Café trinken ist auch nix. Obwohl der Café in Italien einfach ein Genuss ist.Also fahren wir zur Halbinsel Monte Argentario und setzen uns in Porto Santo Stefano am Hafen ins nexte Cafe und lassen uns die Sonne auf den Bauch scheinen. Hier lässt es sich aushalten, aber in den Moppedklamotten und ohne Fahrtwind wird’s mollig warm.

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     In Massa Marittima komme ich jedes Jahr mal vorbei, der Briefkasten muss geleert werden. Außerdem kennt Doris hier in der Gegend ja nichts, so dass enormer Nachholbedarf besteht. Die Stadt ist schön anzuschauen und hat eine erstklassige Eisdiele . Mampf schlägt Kultur in der ersten Runde klassisch KO.

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     Nach Massa Marittima kann es nur eines geben. Suvereto und Sassatta, kleine Dürfer im typischen Stil der Gegend, nichts Besonderes. Wenn da nicht die Straßen wären! Der Moppedfahrer fährt ja gern kleine und kleinste Strassen, hier sind es schon Mikrostraßen. Dazu noch ein übelstes Kurvengeschlängel, man kann um jeden Meter gerade Strasse dankbar sein. Aufgelockert wird die Situation nur durch die omnipräsenten Rennradfahrer, wobei man höllisch aufpassen muss keinen über den Haufen zu fahren. Oder umgekehrt je auf welchem Sattel man sitzt.

     Bilder aus Pitigliano

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  •  Bilder vom Monte Argentario 

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  •  Bilder aus Massa Marittima 

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    Pisa und der Apennin

     

    Doris will nach Pisa. Nein das stimmt nicht, Doris will nicht nach Pisa, sie möchte gerne. Sie möchte gerne eine der „großen“ Sehenswürdigkeiten Italiens sehen. Florenz, Siena oder eben Pisa und da wir ganz in der Nähe sind, bietet sich die Stadt an. Eigentlich ist Pisa eine sehr schöne Stadt, der Arno fließt eingerahmt von einer malerische Kulisse durch die Innenstadt. Enge Gassen geschäftiges Gewusel, eine typisch italienische Kleinstadt. Einen sehr sehenswerte Dom aus weißem Carrara Marmor gibt und einen schiefen Turm.

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    Am frühen Vormittag ist da schon ein Rummel, dass es mir graust. Wer beamt mich schnell in die Abruzzen? Da stehen also die Leute und machen sich zum Affen. DAS berühmte Foto mit der ausgestreckten Hand, die den Turm stützt. Mindestens 40-50 Leute machen solch ein Foto gleichzeitig. Was ein Theater. Die Anderen machen derweil Selfies und posten diese Augenblicklich nach London, Paris, Tokio und sonst wohin. Mich sieht der Turm so schnell nicht wieder.

     


    In Lucca schliesst sich der Kreis, hier sind wir am ersten Tag schon durch gekommen. Auch die Strasse ins Garfagnana ist bekannt, aber nur bis zu dem Punkt, wo der Abzweig zum Passo della Radici kommt. Jetzt beginnt wieder Neuland für Doris. Ich habe ihr schon gesagt, dass es zwei Möglichkeiten gibt auf den Pass zu fahren. Die normale Route und eine , die für den LKW Verkehr gesperrt ist. Auch der Hinweis , dass es in den Spitzkehren fürchterlich steil sein kann nahm sie zu Kenntnis (ich war in Südamerika , lass den Kerl schwätzen).

    Kurz vor der Pässhöhe gibt es ein Albergo und ein paar Bars, also angehalten und Café getrunken. Und was sagt Signora ? Boah geht es da steil hoch. Die Abfahrt in Richtung Modena ist fahrtechnisch primo panna , Kurven ohne Ende in allen Varianten. Auch die Panorama Straße die langsam aus den Berge des Apennin in Richtung Po Ebene führt hat ihre Reize. Die Bodenwellen sind teilweise echt heftig und man wird von der Sitzbank hochkatapultiert, eine extra Portion Panorama.

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    Vor Piacenza machen wir Rast und will mit Doris reden. Ich habe mir überlegt direkt nach Hause zu fahren. Eigentlich war angedacht an einem der oberitalienischen Seen noch eine Nacht zu verbringen. Als ich Doris mein Vorhaben erzähle nickt sie mit dem Kopf und meint nur, dass sie auch solche Gedanken hat. Sie hat auch keine Lust mehr und will zurück. Sie findet in Lörrach eine Bleibe für die Nacht während ich noch 270 Km Drauflege und nach Hause fahre.

    Es hat mir viel Spass gemacht mit den beiden Damen durch Italien zu reisen. Wir haben viel erlebt und gelacht. Es bleibt zu hoffen, dass es keine Eintagsfliege bleibt, sondern eine Fortsetzung gibt. Vielleicht sieht man sich nächste Jahr wieder, wenn es wieder heisst ….

    Forza La Compañera

     

    Bilder aus Pisa 

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    Mittwoch, November 23, 2016 11834

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    Marokko 2016

    Natürlich gibt es was zu erzählen, wenn man ganz alleine nach Marokko mit dem Motorrad reist. Es war wieder ein unvergleichliches Erlebnis im nördlichen Afrika mit der Yamaha MT 09 Tracer seine Kreise zu ziehen. Die hohen schroffen Berge des Atlas und Antiatlas sind absolut faszinierend, ebenso die Weite der Wüste. Dazu noch etwas Kultur und relaxen am Meer. Da lohnt sich doch die weiteste Anfahrt. Wie es mir in Marokko so ergangen ist, habe ich in diesem Reisebericht zusammengefasst und meine Impressionen, Gefühle und Erlebnisse aufgeschrieben.

    Wen und wenn es interessiert … dann mal los!

    Sonntag, September 17, 2017 139

     

    Freitag, November 03, 2017 256