nach setubalIch will weiter in den Süden. also die Koffer an der Yamaha festgemacht und los geht es. Entlang der Küste auf kleinen Straßen führt mich meine Route in Richtung Ericeira. Da und dort kommt man direkt ans Meer und kann die Küste bewundern. Lange Sandstrände vor den hohen Klippen und kaum jemand unterwegs um diese Jahreszeit. Eigentlich könnte ich schon wieder anhalten und hier bleiben. Aber ich will ja weiter in den Süden.

 

Am Vormittag waren die Temperaturen noch angenehm zum fahren, doch je später der Tag desto warm. In den Wäldern rund um Sintra war es schön schattig, doch auf dem kurzen Stück Autobahn in Richtung Lissabon steigt das Thermometer Grad um Grad nach oben. Es hätte mich ja gereizt eine Runde durch Lissabon düsen, aber der Plan wird umgehend ad Acta gelegt. Also überquere ich den Tejo über die Ponte do 25 April. Die Brücke ist schon was Majestätisches und macht Eindruck.Die Höhe der Fahrbahn über dem Fluß liegt bei 80 m, da wird einem ein bisschen mulmig bei Gedanken es könnte was passieren. Am anderen Ufer angekommen fahre ich noch zu der mächtigen Statue   Christo Rei“ und schau mir Lissabon malvon der anderen Seite an.

 

Kurz nachdem ich Lissabon hinter mir gelassen habe sinkt das Verkehrsaufkommen merklich. Ich habe immer den Eindruck wenn ich in Portugal bin, dass das Land in zwei Teile geteilt ist. Der industrialisierte Norden und der ländliche Süden. Wie gesagt ist das mein persönlicher Eindruck. Also ist entspanntes Fahren angesagt und ich geniesse die frische Luft in den Wäldern. Kurz darauf erreiche ich das Kloster am Cabo Espichel. Das liegt sehr spektakulär auf einer steil abfallende Klippe direkt am Atlantik . Das ein oder andere Schild warnt auch vor starkem Wind und das die Klippen instabil sind. Manche Leute interessiert das aber nicht besonders und die müssen dann ihre Nase über den Abhang stecken.

Nun ist es nichtmehr weit bis Setubal. Am frühen Abend erreiche ich die Stadt und finde auch sofort ein Hotel. Frisch geduscht geht es zum Sightseeing durch die Innenstadt. Mir gefällt es hier , alles überschaubar und sehr gepflegt. Schöne alte Häuser, und wiesollte es auch anders sein, Kirche hier , Kirche da. Ich schlendere durch die engen Gassen und lande schließlich in einem winzigen Restaurant. Es gibt insgesamt vier Tische und auch sonst ist alles recht spartanisch eingerichtet. Dies alles wird ausgeglichen durch die Freundlichkeit der beiden Damen, die das Restaurant führen. Die Speisekarte kann ich nicht lesen/verstehen, also bestelle ichgegrillten Fisch und Wein. Das hat vielleicht gut geschmeckt und als ich die Rechnung bekommen habe, hab ich kurz geschluckt. Ein komplettes Essen mit Wein, Flasche Wasser und dem Cafe dazu für 11Euro.

 

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Mittwoch, November 23, 2016 11801

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Marokko 2016

Natürlich gibt es was zu erzählen, wenn man ganz alleine nach Marokko mit dem Motorrad reist. Es war wieder ein unvergleichliches Erlebnis im nördlichen Afrika mit der Yamaha MT 09 Tracer seine Kreise zu ziehen. Die hohen schroffen Berge des Atlas und Antiatlas sind absolut faszinierend, ebenso die Weite der Wüste. Dazu noch etwas Kultur und relaxen am Meer. Da lohnt sich doch die weiteste Anfahrt. Wie es mir in Marokko so ergangen ist, habe ich in diesem Reisebericht zusammengefasst und meine Impressionen, Gefühle und Erlebnisse aufgeschrieben.

Wen und wenn es interessiert … dann mal los!

Sonntag, September 17, 2017 139

 

Freitag, November 03, 2017 250