Ligurien

 

Ligurien

Mitte Oktober, zu diesem Zeitpunkt war herrliches Wetter mit angenehmen Temperaturen, da kam mir die Idee zu einer kleinen Motorradtour. Also nichts Großes und auch nicht weit, Jura hatte ich mir gedacht. Vielleicht frage ich mal Herbert ob er Lust hat mit zu kommen. Er ist ja bekennender Saisonkennzeichen Fahrer und somit war das letzte Oktoberwochenende seine letzte Chance in 2014 die BMW zu bewegen. Nun ja, Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt! Der Bericht zu einer etwas längeren Reise in den Süden.


Die Anreise

Herbert hatte natürlich Zeit und war für die Idee „Jura mit dem Motorrad“ auch zu begeistern. Also haben wir ausgemacht uns 1 oder 2 Tage vor dem anvisierten Wochenende letztes Oktoberwochenende nochmals kurz zu schließen und Nägel mit Köpfen zu machen. Die Zeit ging ins Land und mit ihr auch das schöne angenehme Spätherbstwetter. Eine massive Kaltfront war für das Wochenende und die Tage davor angesagt, so dass Kriegsrat gehalten werden musste. Aus Samstag und Sonntag wurde dann Donnerstag bis Sonntag und aus Jura wurde die Ligurische Küste. Ralf wollte auch mitkommen, da er noch nie mit dem Mopped in Italien und Frankreich war – unglaublich aber wahr.

Das kalte Wetter war pünktlich da, Herbert und Ralf ebenfalls. Das elsässische Lauterbourg direkt hinter der Grenze war Treffpunkt und Café Stopp für die zwei Kölner, die ja schon 2 ½ Stunden Fahrt hinter sich hatten. Nicht wirklich angenehm bei ca. 8 Grad plus, es gab Tage und Touren da war die Anreise deutlich milder. Aber wir sind ja Männer und keine Memmen, oder? Zusammen fuhren wir dann Richtung Süden, ödes Kilometer machen auf der Autobahn. Südlich des Alpenhauptkamms zu kommen war unser primäres Ziel, da dort 20 Grad und mehr auf uns warteten. Als wir das nördliche Portal des Gotthardtunnels erreichen ist tiefster Winter um uns herum, ein Hauch von Weihnachten.

Der südliche Ausgang des Tunnels ist passiert und die Sonne lacht von einem leicht bewölkten Himmel. Mit jedem Meter, den wir tiefer kommen, steigen auch die Temperaturen, so dass beim ersten Café Stopp in Italien schon die dicken Klamotten ins Topcase wandern. Mailand wird zügig umfahren, nur die letzten Kilometer nach Diano Marina ziehen sich etwas.

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  • Raus aus den Mopped Klamotten, rein ins Räuberzivil und schon geht es los in Richtung Feierabendbier. Es ist nicht schwer in Diano Marina entsprechende Bars und Cafés zu finden. Die Stadt lebt im Sommer vom Tourismus, dementsprechend viele Restaurants, Pizzerien und Trattorias gibt es in der großen Fußgängerzone in der Altstadt. Wir werden schnell fündig und lassen den Abend bei Spaghetti, Pizza und Rotwein ausklingen.


    Unterwegs in Ligurien

    Der Padrone des Hotel Capri hatte schon am gestrigen Abend verkündet, dass es vor 8:30Uhr kein Frühstück gibt. Was dann zum Frühstück gereicht wurde …na ja, üppig ist anders. Also rein in die Klamotten und rauf auf die Berge. Die Temperaturen sind sehr motorradtauglich, angenehme 20 Grad schon am Vormittag und die Fahrerei macht einfach Spaß. Der Küstenstreifen der Riviera ist ja mehr oder weniger eine einzige Ansammlung von Dörfern und Städten. Man kann auch sagen, total zersiedelt. Das ändert sich aber sehr schnell umso tiefer man die langen Täler entlangfährt, die ins Ligurische Hinterland führen. Ab und zu Städte oben auf dem Bergen, wie Adlerhorste am Fels, scheinbar der Schwerkraft trotzend, gebaut.

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  • Die Straßen werden enger, aber nicht besser, teilweise fehlt Asphalt oder massive Verwerfung am Rand zwingen zu Ausweichmanövern. Ok, das kennt man aus Italien, der Staat ist mehr oder weniger pleite, die Infrastruktur verfällt. Die Straße von Pigna zum Colla di Langan ist eigentlich komplett gesperrt, aber der Wirt der Gelateria in Pigna meinte, mit dem Mopped kommt man durch. Massive Bergrutsche haben der Straße arg zugesetzt, aber wir sind durch gekommen.

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  • Triora passieren wir und fahren über den Passo Teglia nach Pieve di Teco. Das mittelalterliche Dorf lädt zu einer Rast mit Panini und einer Cola ein. Viele Kilometer machen wir in den verwinkelten Bergen nicht, es wird Ende Oktober auch schon früh dunkel, so dass wir unseren Plan über den Col de Tende zurück zu fahren bald fallen lassen. Das wird sonst nichts mehr mit Abendessen.


    Frankreich

    Beim gestrigen Abendessen haben wir den weiteren Verlauf der Tour festgelegt. Von der Küste des Mittelmeeres bis nach Köln ist es dann schon ne Ecke. Also wird der Rückweg auf zwei Tagesetappen verteilt. So machen wir uns dann auf in Richtung Frankreich. Auf der Autobahn passieren wir Monaco, Nizza und verlassen die Piste bei Cannes um nach Grasse der berühmten Route Napoleon zu folgen. Die gut ausgebaute Nationalstraße lässt sich recht flott befahren, die Blitzer werden in Frankreich i.d.R. angekündigt und Mann hat seinen Spaß. Einige Motards aus der Region zeigen uns was sie können, wir können da nur mit dem Kopf schütteln. Okay, die Buben sind halt noch jung, aber es ist schon teilweise grenzwertig wie da gerast wird. Wir älteren Säcke fahren ja eher auf Ankommen als auf Sieg

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  • In Castellane gibt es in der recht dünn besiedelten Gegend einen Supermarkt. Die Frankreichkenner unter der Leserschaft wissen sofort, da gibt es auch billiges Benzin. Also werden die zwei Kühe und die FJR vollgetankt. Auch verlassen wir die Route Napoleon um Ralf ein absolutes Muss zu zeigen: Den Grand Canyon du Verdon

    La Palud-sur-Verdon ist Anfangs- und Endpunkt der Route des Cretes. An dieser Höhenstrasse gibt es mehre Aussichtspunkte, die absolut spektakuläre Ausblicke in das grandiose Naturschauspiel bieten. Eine schmale Steinbrüstung mit einem massiven Geländer ist das einzige Hindernis vor der gähnenden Tiefe. Bergsteiger machen gerne ihre Seile am Geländer fest, so dass der Schutzanstrich doch sehr gelitten hat. Die Typen haben es echt drauf, solange sie sich anseilen kann ich das ein Stück nachvollziehen. Allerdings habe ich bei früheren Besuchen schon Freeclimber gesehen, die ohne jegliche Sicherung da rum gekraxelt sind. 500 und mehr Meter freier Fall, man könnte mal die Aufschlagsgeschwindigkeit ausrechnen.

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  • Nur die Gänsegeier brauchen sich solche Gedanken nicht zu machen. Majestätisch schweben diese riesigen Vögel im warmen Aufwind an den Felswänden entlang. Ich habe in Juni bei einer anderen Tour schon einmal die Vögel beobachtet, allerdings kamen die Tiere damals nicht so dicht an der Plattform vorbei. Manche Schwärme kreisen so hoch am Himmel, dass man sie nur als kleine Punkte sieht, wobei man wissen muss, das erwachsene Tiere eine Flügelspannweite bis zu 2,75 m haben können.

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  • Bei Digne-les-Bains fahren wir weiter auf der Route Napoleon in Richtung Grenoble. Wie gestern sind wir wieder später dran als geplant und das Tagesziel ist noch ein ganzes Stück entfernt. Also nehmen wir ab Grenoble die Autobahn um schneller nach Thônes zu kommen. Die Stadt in Savoyen kenne ich von früheren Reisen und weiß daher, dass es dort Hotels und Restaurants gibt. So braucht man nicht lange zu suchen. Bei Tartiflette, einer regionalen Spezialität, und ausreichend Rotwein wird der letzte Abend zünftig verbracht. In der Nacht wird auch die Uhrzeit von Sommer- auf Winterzeit umgestellt, da gibt’s ne Stunde extra Schlaf.


     Jura

    Es geht nach Hause. Dichter Nebel macht die Sicht auf die umliegenden Berge unmöglich und hält die Temperaturen im Keller. Es war schon wärmer und wehmütig denke ich an Ligurien und die angenehmen Temperaturen zurück. Aber es hilft alles nichts, denn Herbert und Ralf müssen ja noch ein ganzes Stück weiter als ich fahren, bis die heimische Garage erreicht ist. In der Nähe von Genf tanken wir die Moppeds voll und ich verabschiede mich von den zwei Jecken aus der  Domstadt. Es war eine schöne Zeit mit den beiden und es hat mir Spaß gemacht!

    Warum schon in Genf verabschieden? Weil ich noch eine Runde durch den Jura fahren will. Es ist noch früh und ich habe alle Zeit der Welt. Also verlasse ich die Autobahn kurz hinter Genf und fahre in die Berge hoch. Es kommt dann genauso, wie ich es mir vorgestellt habe. Mit zunehmender Höhe komme ich über den Nebel und habe auf einmal einen strahlend blauen Himmel über mir. Welch ein Ausblick über den Genfer See und die Alpenkette, dazwischen die Nebelbank. Absolut fantastisch!

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    Mittlerweile sind auch die Temperaturen Mopped tauglich geworden, umso höher ich komme umso angenehmer. Am Lac de Joux hängen noch einige Nebelfetzen an den Berghängen und lassen die Sonne durchblinzeln. In Le Pont parke ich die FJR an der See Promenade und genieß den Anblick. Spiegelglatt ist das Wasser des Sees und der tiefblaue Himmel dazu, einfach genial. Da hat sich der Abstecher ins Jura schon gelohnt. Pontarlier umfahre ich und nehme noch ein Stück die Route National, bevor ich bei Saint Gorgon-Main wieder die kleineren Department Straßen nehme. Durch das Tal der Loue geht´s nach Ornans und weiter nach Besançon. Die Gegend kenne ich recht gut, aber ich genieß es jedes Mal wieder hier zu fahren.

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    Der Doubs begleitet mich von Besançon aus, der kleine Weg am Fluss ist mittlerweile in einem recht guten Zustand und die idyllische Flusslandschaft gefällt mir immer wieder aufs Neue. Natürlich muss da fotografiert werden. Im Frühjahr habe ich die großen Felder mit dem tiefroten Klatschmohn fotografiert, nun sind es die herbstlichen Impressionen mit dem bunten Laub. In Baume–les-Dames verlasse ich kurz das Doubs Tal um nach Pierrefontaine-les-Varans zu fahren. Und warum macht der Mensch das? Richtig, hier beginnt das Tal der Dessoubre und im Anschluss daran komme ich wieder an die Doubs. Das ist nochmal über 60 KM feinste Motorradstrecke und nach 1,5 Stunden erreiche ich Saint Ursanne. Der kleine Ort ist schon wieder in der Schweiz und war für mich schon oft Ausgangs- oder Zielpunkt einer Tour durch die Franche-Comté bzw. Schweizer Jura. Delémont hat sicher noch eine Tankstelle mit günstigem Benzin für mich und dann ist auch für mich der Spaß zu Ende.

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  • Da sind zum Ende der Saison nochmal richtig Kilometer zusammen gekommen. Ursprünglich war der Plan ja etwas kürzer, aber ich denke mal, es hat allen Beteiligten gefallen. Und wer weiß es, vielleicht fahren wir ja nächstes Jahr noch einmal zusammen los, eventuell sogar ins Jura.


    Alle Bilder und die Tour

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    Die Tour in Ligurien

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    Die Tour in Frankreich 

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    Die Tour im Jura

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    Marokko 2016

    Natürlich gibt es was zu erzählen, wenn man ganz alleine nach Marokko mit dem Motorrad reist. Es war wieder ein unvergleichliches Erlebnis im nördlichen Afrika mit der Yamaha MT 09 Tracer seine Kreise zu ziehen. Die hohen schroffen Berge des Atlas und Antiatlas sind absolut faszinierend, ebenso die Weite der Wüste. Dazu noch etwas Kultur und relaxen am Meer. Da lohnt sich doch die weiteste Anfahrt. Wie es mir in Marokko so ergangen ist, habe ich in diesem Reisebericht zusammengefasst und meine Impressionen, Gefühle und Erlebnisse aufgeschrieben.

    Wen und wenn es interessiert … dann mal los!

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    Rosso in Italia

    Rosso in Italia

    Mein Fuhrpark ist seit diesem Frühjahr um eine Bella erweitert worden. Eine Ducati Hyperstrada steht seit Kurzem neben der Yamaha und macht mir viel Freude. Das war ein Geschenk von mir für mich anlässlich eines runden Geburtstags. Nach reichlicher Überlegung komme ich zum Entschluss mit dem roten Spaß Mobil nach Italien zu fahren.

    Das Moto hat ja serienmäßig zwei Koffer und einen Tankrucksack habe ich noch dazu gekauft. Also spricht nichts dagegen sich mit der Roten Bella auf den Weg über die Alpen zu machen.

    Das Ziel für die nächste Woche wird Umbrien, etwas Toskana und die Marken sein. Diese Regionen sind jetzt vielleicht nicht so ganz im Fokus der Italienreisenden, allerdings habe ich auf diversen Touren schon die ein oder andere Ecke hier kurz besucht. Es war eigentlich immer zu wenig Zeit um sich etwas genauer umzuschauen. Wie ich bald feststellen muss, es lohnt sich auf jeden Fall hier sich ein paar Sachen etwas intensiver anzusehen.

    Ok, dann wollen wir mal – hier ist meine Reisereportage – Rosso in Italia