Dijon Homepage Dijon

 

Dijon ist die Hauptstadt der Region Bourgogne-Franche-Comté und eine ziemlich geschichtsträchtige Stadt im Osten Frankreichs. Im Laufe der Zeit passiert halt was. Dort leben rund 159.000 Menschen. Dijon ist vor allem für seinen Senf und die Burgunderweine bekannt. Aber die Stadt hat noch viel mehr zu bieten: eine reiche kulturelle und architektonische Vielfalt zum Beispiel.

Die Stadt blickt auf eine fast 2000-jährige Geschichte zurück und erlebte ihre Blütezeit im 14. und 15. Jahrhundert als Sitz der Herzöge von Burgund. Der tolle Herzogspalast am Place de la Libération erinnert noch heute an diese Zeit. Die schöne Altstadt mit ihren mittelalterlichen Fachwerkhäusern, gotischen Kirchen und Renaissance-Palästen ist perfekt zum Bummeln.

Dijon hat eine ganze Menge faszinierender historischer Sehenswürdigkeiten zu bieten. Hier sind ein paar der wichtigsten:

Die gotische Kirche Notre-Dame de Dijon aus dem 13. Jahrhundert ist vor allem für ihre beeindruckende Fassade mit zwei Reihen Arkaden und Wasserspeiern bekannt. Im Inneren gibt es eine der ältesten Madonnenstatuen Frankreichs aus dem 11. Jahrhundert zu sehen. Saint-Bénigne ist eine beeindruckende gotische Kathedrale mit ihrem charakteristischen bunten Ziegeldach. In ihrer Krypta befinden sich die Überreste des Heiligen Benignus, den sicherlich jeder kennt. Und last but not least ist da noch die Église Saint-Étienne. Obwohl sie heute nicht mehr als Kirche genutzt wird, war sie früher die Residenz der Bischöfe. Heute beherbergt sie die Stadtbibliothek und das Rude Museum.

Der Palast der Herzöge von Burgund ist das symbolträchtigste Gebäude in Dijon. Er wurde im 14. Jahrhundert erbaut. Heute sind hier das Rathaus und das renommierte Musée des Beaux-Arts untergebracht.

Von der Tour Philippe le Bon, einem 46 Meter hohen Turm, hat man einen tollen Panoramablick über die Stadt. Außerdem gibt es noch die Porte Guillaume, einen Triumphbogen aus dem 18. Jahrhundert, der als Eingangstor zur Altstadt dient.

Die Rue des Forges ist eine malerische Straße mit jeder Menge historischer Gebäude. Besonders sehenswert ist zum Beispiel das Hôtel Aubriot, das schon im 13. Jahrhundert gebaut wurde. Als nächstes wäre da noch der Place François Rude. Ein echt charmanter Platz, umgeben von urigen Fachwerkhäusern. Die gesamte Dijoner Altstadt steht unter Denkmalschutz. Auf einer Fläche von 97 Hektar gibt es hier etwa 3.000 historische Häuser und fast 200 Baudenkmäler.

Diese Sehenswürdigkeiten zeigen, dass Dijon eine richtig spannende Stadt ist, die eine lange Geschichte hat. Die reicht von den Herzögen von Burgund bis heute. Für alle, die sich für Geschichte interessieren, ist Dijon deshalb ein echtes Highlight. Die Stadt ist nicht nur für seine beeindruckende Architektur bekannt, sondern auch für seine vielfältige und exquisite Gastronomie

Dijon ist berühmt für seinen Senf, insbesondere die „Moutarde de Bourgogne“. Die Senfmühle Fallot bietet Workshops an, in denen Besucher ihren eigenen Senf herstellen können. Der Kir Royale, bekannt und beliebt. Die Crème de Cassis wird in der Region produziert. Dieser süße Likör, der aus Schwarzen Johannisbeeren hergestellt wird, ist die Hauptzutat des beliebten Cocktails.

Lebkuchen: Die Stadt hat eine lange Tradition in der Herstellung von Lebkuchen, insbesondere der „Nonnette“, die mit Orangenmarmelade gefüllt ist. Schmeckt sicher gut, aber nicht bei 32 Grad so papp süßes Zeug.

Epoisses ist ein charakteristischer Weichkäse aus der Region, der mit Marc de Bourgogne verfeinert wird. Epoisses ist ein Käse, wo die Fenster alleine freiwillig aufgehen und die Tränen in den Augen echt sind. Oder einfacher gesagt: Er gilt als der stinkigste Käse überhaupt, aber schmeckt wirklich hervorragend. Er fällt unter die Appellation d’Origine Protegée (AOP), wodurch Qualität sowie Herstellungsverfahren und Produktionsregion festgelegt werden.

In der Nähe von Dijon befindet sich auch der Ort Epoisses, den man sich unbedingt anschauen sollte. Hier wird der Käse exklusiv hergestellt, aber es gibt auch eine gute Patisserie und ein schönes kleines Schloss.

Burgund ist wirklich ein Paradies für Feinschmecker und bietet jede Menge Möglichkeiten, die kulinarischen Schätze der Region zu entdecken. Hier wurden offenbar nicht nur gutes Essen, sondern auch der hervorragende Wein erfunden. Man könnte fast sagen: Leben wie Gott in Frankreich und dazu Ducati fahren.

Die Markthalle von Dijon

"Les Halles" sind ein beeindruckendes Bauwerk aus dem 19. Jahrhundert und ein beliebter Treffpunkt für Genießer in der Region Burgund. Die zwischen 1873 und 1875 im Stil von Gustave Eiffel erbaute Markthalle ist beeindruckend. Sie hat eine gusseiserne Konstruktion und einen lichtdurchfluteten Innenraum von 4.400 m². Die Markthalle hat vier Pavillons. Sie stehen an zwei Hauptachsen. In den Pavillons gibt es 700 Stände mit frischen Produkten aus der Region.

Die Markthalle bietet eine große Auswahl an frischem Obst, Gemüse, Käse, Fleisch und lokalen Spezialitäten wie Dijoner Senf und traditionellem "Jambon persillé" (Schinkensülze mit Petersilie). Ein Highlight ist der Brunch sonntags von Juni bis September. Köche kochen regionale Gerichte. Besucher genießen sie in festlicher Atmosphäre. Die Markthalle ist dienstags, donnerstags, freitags und samstags morgens geöffnet. Besucher können einkaufen und die Atmosphäre genießen. Musik und Animationen runden das Angebot ab.

Also ist sie geschlossen, wenn ich mittwochmorgens davorstehe und mir alles ansehen will. Ein Grund mehr noch einmal Dijon zu besuchen. Aber es hat auch seine gute Seite, ich fahre weiter. Dunkle Wolken am Himmel, dazu immer noch die unsägliche Schwüle, machen Lust auf kühlenden Fahrtwind.

Außerdem werde ich mich das nächste Mal über öffentliche Verkehrsmittel schlau machen. Diese ewige Lauferei kann auf Dauer nicht gesund sein. Da böte sich doch ein Fahrrad an, es gibt doch die Ständer mit Leihrädern in jeder größeren Stadt. Da ist das Erkunden wesentlich einfacher und man kommt zügig von A nach B und wieder zurück. Elektrische Roller wären eine Alternative, aber für mich eher unpraktisch mit der Fototasche über der Schulter.

Noch ein paar Impressionen aus und von der nächtlichen Stadt

 

Jetzt aber weiter!

Dijon, au revoir et à la prochaine fois