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Wenn man schon mal in der Nähe ist bietet es sich an, die britische Enklave auf spanischem Festland zu besuchen. Die Fahrt auf der Autobahn war der kürzeste und auch schnellste Weg dorthin. Die ganze Küste ist im Prinzip zu betoniert und hat streckenweise den Charme einer Plattenhaus Siedlung. Früher muss das mal richtig schön hier gewesen sein, also vor der Erfindung des Betonmischers.


Zwischen Spanien und Gibraltar gibt es noch richtige Grenzkontrollen. Die wollen doch tatsächlich den Ausweis sehen, ich bin fasziniert. Und dann ist man auf einmal in Großbritannien. Bobbys regeln den Verkehr, Kinder laufen ordentlich in Schuluniform rum und alles steht in Englisch auf den Schildern.

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Die Seilbahn auf den Felsen von Gibraltar ist die schnellste und sicher nicht die billigste Möglichkeit sich alles von oben anzusehen. „Zur schönen Aussicht“ würde ich die Kneipe da oben nennen. Ein traumhafter Blick bei herrlichem strahlendem Sonnenschein bietet sich den deutschen Moppedfahrern da oben. Mit den Klamotten fällt man überhaupt nicht auf zwischen all den anderen Touris in sommerlichem Outfit. Immerhin haben uns die wildlebenden Berberaffen in Ruhe gelassen. Ein letzter Blick in Richtung afrikanische Küste und insgeheim sage ich mir, dass ich in Marokko auch mal Mopped fahren muss. Kommt Zeit, kommt ….
Genug jetzt, es geht weiter nach Arcos de la Frontera. Das Navi war programmiert und die noch zu fahrenden Kilometer waren nicht ohne.

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Marokko 2016

Natürlich gibt es was zu erzählen, wenn man ganz alleine nach Marokko mit dem Motorrad reist. Es war wieder ein unvergleichliches Erlebnis im nördlichen Afrika mit der Yamaha MT 09 Tracer seine Kreise zu ziehen. Die hohen schroffen Berge des Atlas und Antiatlas sind absolut faszinierend, ebenso die Weite der Wüste. Dazu noch etwas Kultur und relaxen am Meer. Da lohnt sich doch die weiteste Anfahrt. Wie es mir in Marokko so ergangen ist, habe ich in diesem Reisebericht zusammengefasst und meine Impressionen, Gefühle und Erlebnisse aufgeschrieben.

Wen und wenn es interessiert … dann mal los!

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Rosso in Italia

Rosso in Italia

Mein Fuhrpark ist seit diesem Frühjahr um eine Bella erweitert worden. Eine Ducati Hyperstrada steht seit Kurzem neben der Yamaha und macht mir viel Freude. Das war ein Geschenk von mir für mich anlässlich eines runden Geburtstags. Nach reichlicher Überlegung komme ich zum Entschluss mit dem roten Spaß Mobil nach Italien zu fahren.

Das Moto hat ja serienmäßig zwei Koffer und einen Tankrucksack habe ich noch dazu gekauft. Also spricht nichts dagegen sich mit der Roten Bella auf den Weg über die Alpen zu machen.

Das Ziel für die nächste Woche wird Umbrien, etwas Toskana und die Marken sein. Diese Regionen sind jetzt vielleicht nicht so ganz im Fokus der Italienreisenden, allerdings habe ich auf diversen Touren schon die ein oder andere Ecke hier kurz besucht. Es war eigentlich immer zu wenig Zeit um sich etwas genauer umzuschauen. Wie ich bald feststellen muss, es lohnt sich auf jeden Fall hier sich ein paar Sachen etwas intensiver anzusehen.

Ok, dann wollen wir mal – hier ist meine Reisereportage – Rosso in Italia