nachbragaAm nächsten Morgen lacht die Sonne von einem blauen Himmel und ich geniesse in einem Cafe am Hafen Cafe au Lait mit Pain au Chocalat. Mein Standard Frühstück in Frankreich , locker ,lecker und leicht bekömmlich. Im nahen Irun , schon auf spanischer Seite der Grenze wird das Benzinfass der FJR randvoll gefüllt und die Fahrt geht weiter. Ich passiere Burgos komme an Valladolid vorbei und verlasse bei Zagora die Autobahn. Was sich so schnell lies, dauert halt in Wirklichkeit etwas länger.


Als Braganca in Portugal erreicht ist, sind schon ca 550 Kilometer zurück gelegt. Eigentlich lohnt es sich die Stadt anzuschauen, es gibt eine gut erhaltene Burg und das Stadtzentrum lädt zum Verweilen ein. Allerdings war ich schon einmal hier und deswegen wird noch weiter gefahren. Braga soll das heutige Ziel sein. Das sind ca 120 Km zusätzlich, aber eine Distanz die sich fahrerisch wirklich lohnt. Es erinnert an ein Mittelgebirge in Zentraleuropa. Schöne flüssige Kurvenkombinationen, ab und zu eine Spitzkehre machen die Fahrerei recht kurzweilig. Einzig die verbrannten Wälder machen bewusst welche Gefahren hier für die Menschen lauern. Kein Berg der nicht schwarze Brandflecken hat, manchmal auch komplett verbrannt. Wer kennt nicht die Szenen, die sich jährlich im TV wiederholen.

Je näher ich Braga komme desto höher werden die Berge. Die Rauchschwaden werden immer dichter und verschleiern den blauen Himmel. Es brennt noch an mehreren Stellen und an löschen denkt wohl niemand wirklich. So zerklüftet wie die Berge hier sind, ist das wohl auch nicht wirklich realistisch.

Am frühen Abend erreiche ich schließlich Braga und finde nach kurzem Suchen Unterkunft im Hotel IBIS. Yamaha kommt in die Tiefgarage, ich eine erfrischende Dusche und danach ein kühles Bier. Das war ein erlebnisreicher Tag und zum Abschluss beschließe ich noch einen Stadtbummel zu unternehmen. Der zentrale Praça da República hat es mir angetan und gibt aus fotografischer Sicht einige lohnende Motive her. Allerdings nicht allzulang, morgen früh will ich weiter.


 

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Mittwoch, November 23, 2016 11801

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Marokko 2016

Natürlich gibt es was zu erzählen, wenn man ganz alleine nach Marokko mit dem Motorrad reist. Es war wieder ein unvergleichliches Erlebnis im nördlichen Afrika mit der Yamaha MT 09 Tracer seine Kreise zu ziehen. Die hohen schroffen Berge des Atlas und Antiatlas sind absolut faszinierend, ebenso die Weite der Wüste. Dazu noch etwas Kultur und relaxen am Meer. Da lohnt sich doch die weiteste Anfahrt. Wie es mir in Marokko so ergangen ist, habe ich in diesem Reisebericht zusammengefasst und meine Impressionen, Gefühle und Erlebnisse aufgeschrieben.

Wen und wenn es interessiert … dann mal los!

Sonntag, September 17, 2017 139

 

Freitag, November 03, 2017 250