Portugal 2013

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Nach 3 Tagen Strandliegenundnichtstun habe ich mich aufgerafft und habe mir eine Kultur Tour verordnet. Es gibt in der Nähe einiges interessantes zu sehen. Klöster da und dort und auch kleine Städte wie Obidos sind sehenswert. Heute habe ich mir vorgenommen die Klöster Batalha und Alcobaca zu besichtigen.

carrapateira-16Carrapateira ist eigentlich nicht viel, ein paar Häuser, ein kleiner Tante Emma Laden und einige Bars und Restaurants. Es gibt sonst nicht viel, eher mit Tendenz zu nix, keinen Geldautomaten, Tankstelle ist auch nicht vorhanden. Aber eines gibt es hier im Überfluss, nämlich Ruhe. Wer mit Urlaub Begriffe wie Ballermann, Disco, Menschenmassen und sonstigen Trubel verbindet wird hier an der Costa Vicentina nicht glücklich werden.

penichePeniche liegt auf einer Halbinsel im Atlantik. Die Leute leben wohl hauptsächlich vom Fischfang und dem Tourismus. Es gibt zwei Campingplätze und eine Anzahl von Hotels und Pensionen. Jetzt im September ist natürlich nicht mehr viel los und man kann das entschleunigte Leben genießen. Unter der Surfern ist Peniche für seine exzellenten Surfspots bekannt. Supertubos heisst ein Strand , der ständig gute Wellen bietet. Also bin ich mit Kamera und Teleobjektiv bewaffnet da hin und habe den Typen zu geschaut. Das Ergebnis kann sich, glaube ich schon sehen lassen

nachbragaAm nächsten Morgen lacht die Sonne von einem blauen Himmel und ich geniesse in einem Cafe am Hafen Cafe au Lait mit Pain au Chocalat. Mein Standard Frühstück in Frankreich , locker ,lecker und leicht bekömmlich. Im nahen Irun , schon auf spanischer Seite der Grenze wird das Benzinfass der FJR randvoll gefüllt und die Fahrt geht weiter. Ich passiere Burgos komme an Valladolid vorbei und verlasse bei Zagora die Autobahn. Was sich so schnell lies, dauert halt in Wirklichkeit etwas länger.

nach carraEine giftgrüne Fähre wartet auf mich am Anleger von Setubal . Sieht schon krass aus das Gefährt, so eine Farbe habe ich auch noch nicht gesehen, hat aber wohl den Vorteil, dass das Schiff immer gesehen wird. Zwei Enduro Fahrer gesellen sich zu mir und man kommt ins Gespräch, woher - wohin? Sind echt nette Typen, die 2 Portugiesen und die Überfahrt gestaltet sich recht kurzweilig. Kurz darauf verliere ich sie aus den Augen , da sie vom Asphalt der Straße in die Dünen wechseln.

nachpenicheIn den letzten Tagen bin ich genug Autobahn gefahren, also nehme ich die Nationalstraße nach Porto. Rückblickend ein Fehler - warum ? Da ist ein Höllenverkehr und Stau ohne Ende . Portugiesische Autobahnen sind ziemlich teuer und die Leute haben nicht viel Geld übrig. Also ein reichliches Gedränge auf der Strasse, die zudem durch jedes kleine Kaff führt. Nach Porto beruhigt sich der Verkehr und ich fahre Richtung Aveiro an die Küste. In Costa Nova ,einem wunderschönen kleinen Ort mache ich den obligatorischen Café Stopp und freue mich wie immer am Anblick der farbenfrohen Häuser.

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Es ist später Nachmittag als die Yamaha in St Jean den Luz vor dem Hotel steht. Eigentlich wollte ich am ersten Tag der Reise gar nicht so weit fahren , aber das Wetter hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Vorhersage war schon alles Andere als gut für Heute, aber dass es so kommen würde? Der Blick aufs Regenradar vor der Abfahrt verhieß nichts Gutes, aber, so dachte ich mir, optimistisch bleiben und losfahren. Ok shit happens und nach 800 KM mehr oder weniger Regen kam dann im Perigord die Sonne durch und als ich St Jean de Luz ankam waren die Klamotten vom Fahrtwind auch schon wieder getrocknet.

nach setubalIch will weiter in den Süden. also die Koffer an der Yamaha festgemacht und los geht es. Entlang der Küste auf kleinen Straßen führt mich meine Route in Richtung Ericeira. Da und dort kommt man direkt ans Meer und kann die Küste bewundern. Lange Sandstrände vor den hohen Klippen und kaum jemand unterwegs um diese Jahreszeit. Eigentlich könnte ich schon wieder anhalten und hier bleiben. Aber ich will ja weiter in den Süden.

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Marokko 2016

Natürlich gibt es was zu erzählen, wenn man ganz alleine nach Marokko mit dem Motorrad reist. Es war wieder ein unvergleichliches Erlebnis im nördlichen Afrika mit der Yamaha MT 09 Tracer seine Kreise zu ziehen. Die hohen schroffen Berge des Atlas und Antiatlas sind absolut faszinierend, ebenso die Weite der Wüste. Dazu noch etwas Kultur und relaxen am Meer. Da lohnt sich doch die weiteste Anfahrt. Wie es mir in Marokko so ergangen ist, habe ich in diesem Reisebericht zusammengefasst und meine Impressionen, Gefühle und Erlebnisse aufgeschrieben.

Wen und wenn es interessiert … dann mal los!

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Rosso in Italia

Rosso in Italia

Mein Fuhrpark ist seit diesem Frühjahr um eine Bella erweitert worden. Eine Ducati Hyperstrada steht seit Kurzem neben der Yamaha und macht mir viel Freude. Das war ein Geschenk von mir für mich anlässlich eines runden Geburtstags. Nach reichlicher Überlegung komme ich zum Entschluss mit dem roten Spaß Mobil nach Italien zu fahren.

Das Moto hat ja serienmäßig zwei Koffer und einen Tankrucksack habe ich noch dazu gekauft. Also spricht nichts dagegen sich mit der Roten Bella auf den Weg über die Alpen zu machen.

Das Ziel für die nächste Woche wird Umbrien, etwas Toskana und die Marken sein. Diese Regionen sind jetzt vielleicht nicht so ganz im Fokus der Italienreisenden, allerdings habe ich auf diversen Touren schon die ein oder andere Ecke hier kurz besucht. Es war eigentlich immer zu wenig Zeit um sich etwas genauer umzuschauen. Wie ich bald feststellen muss, es lohnt sich auf jeden Fall hier sich ein paar Sachen etwas intensiver anzusehen.

Ok, dann wollen wir mal – hier ist meine Reisereportage – Rosso in Italia