Portopalo di Capo Passero

Als ich das erste Mal in Portopalo di Capo Passero war, gab es bis Pachino noch ne Eisenbahnstrecke. Ich glaube, ich war so um die 22 Jahre jung und seither sind viele Monde vergangen, wie der alte indigene Mitbewohner so sagt. Aber gross was verändert hat sich in der Gegend nicht. Ein paar neue Gebäude, die Straßen teilweise immer noch grottig. Aber sonst, man(n) kennt sich ein bissle aus und freut sich ein paar ruhige Tage hier im tiefsten Süden.

Porto Palo di Capo Passero
Porto Palo di Capo Passero
Porto Palo di Capo Passero
Porto Palo di Capo Passero
Porto Palo di Capo Passero
  • Porto Palo di Capo Passero
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  • Am Nachmittag ist der ganze Ort in Bewegung, das Fernsehen ist da. Ein lokaler TV Kanal berichtet über Land und Leute. Auf einem Platz am Meer sind geschmückte Tische aufgestellt und die Spezialitäten der Region werden medienwirksam präsentiert. Natürlich die Tomaten aus der Region Pomodori di Paccino aber auch was so im Meer lebt, sowie die obligatorischen Dolci. Sehr lecker sieht das aus und die Kameramänner haben gut zu tun um alles in den Kasten zu bekommen. Dann noch die Interviews mit den üblichen Verdächtigen also Bürgermeister und Feuerwehrchef. Das ist für mich natürlich alles sehr interessant und es gibt prima Fotomotive. Verstehen tu ich zwar nix, Sizilianisch ist schon heftig, aber andererseits im Norden versteh ich auch nix oder höchstens ein paar Brocken. Ich verbuche das Ganze als Bildungsreise. Aber beim nächsten Mal verstehe ich sie ... ;-)

    Dann aber kehrt wieder Ruhe in das beschauliche Dorf ein und alles geht seinen geregelten Gang. Business as usual. Die Leute leben hauptsächlich vom Fischfang und Tourismus. Fische gibt es immer, Touristen nur im Sommer. Also ist alles sehr überschaubar und sehe mir dies und das an, unterbrochen von einem Café oder einem Eis in einer der unzähligen Bars. Dolce far niente nennt sich das auch.

     

    Porto Palo di Capo Passero
    Porto Palo di Capo Passero
    Porto Palo di Capo Passero
    Porto Palo di Capo Passero
    Porto Palo di Capo Passero
    Porto Palo di Capo Passero
    Porto Palo di Capo Passero
    Porto Palo di Capo Passero
    Porto Palo di Capo Passero
    Porto Palo di Capo Passero
    Porto Palo di Capo Passero
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  • Barocktour

    Heute soll es eine Kulturtour geben, das Val di Noto mit den Städten Palazzolo Acreide, Ragusa und Modica will ich mir ansehen. Das bedeutet aber auch, früh aufstehen und in die Gänge kommen. Als ich das Hotel um 7 Uhr 30 verlasse,  ist noch alles still und die Café Maschine kalt. Sehr schlecht, ohne Café ist nix „mit in die Gänge kommen“. Also mache ich noch einen kurzen Abstecher nach Marzamemi, nicht weit von Porto Palo entfernt.

    Marzamemi
    Marzamemi
    Marzamemi
    Marzamemi
    Marzamemi
  • Marzamemi
  • Marzamemi
  • Marzamemi
  • Marzamemi
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  • Marzamemi liegt an einer Bucht mit sehr fotogenem Hafen und einigen Cafés an der Promenade. Früher hat man hier ausschließlich vom Fischfang gelebt. Die Ruinen einer Thunfisch Fabrik zeugen davon. Allerdings hat man auch kräftig in die touristische Infrastruktur investiert. Schlaue Köpfe haben erkannt, dass es lohnender ist Touristen anstatt Fische auszunehmen.

    Noto ist die Perle des sizilianischen Barocks, Weltkulturerbe wie fast jede Stadt hier und absolut sehenswert. Die Stadt wurde schon vor der Zeitenwende gebaut, von Griechen und Arabern bewohnt und ist heute proper herausgeputzt. Der Dom ist inzwischen originalgetreu wieder aufgebaut worden, nachdem er mal wegen Baufälligkeit teilweise zusammen gekracht ist. Das hier unten in der Ecke alles im Barockstil erbaut ist, liegt an einem grossen Erdbeben Ende des 16. Jahrhunderts.

    Noto
    Noto
    Noto
    Noto
    Noto
    Noto
    Noto
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  • Noto
  • Noto
  • Noto
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  • Noto
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  • Es gäbe noch viel zu erzählen und schreiben, aber den wirklichen Eindruck bekommt man nur vor Ort. Also mal hinfahren und sich selbst ein Bild machen, es können auch mehrere sein. Allerdings sollte man früh unterwegs sein, da auch Andere diesen Plan haben und es reichlich voll werden kann.

     

    Palazzolo Acreide ist nach einer unterhaltsamen Fahrt durch die Berge mein nächster Stopp anlässlich der Barocktour. Eigentlich hat mir die Stadt am Besten gefallen, hier gibt es echt viel zu sehen und eigentlich müsste man einen ganzen Tag hier verbringen. Angefangen von einem griechischen Theater hoch oben am Berg, mehreren Kirchen verteilt über die Stadt,einige  Paläste bis hin zu Friedhof verdient alles das Prädikat sehenswert. Ich werde wieder kommen !

    Palazzolo Acreide
    Palazzolo Acreide
    Palazzolo Acreide
    Palazzolo Acreide
    Palazzolo Acreide
    Palazzolo Acreide
    Palazzolo Acreide
    Palazzolo Acreide
    Palazzolo Acreide
    Palazzolo Acreide
    Palazzolo Acreide
    Palazzolo Acreide
  • Palazzolo Acreide
  • Palazzolo Acreide
  • Palazzolo Acreide
  • Palazzolo Acreide
  • Palazzolo Acreide
  • Palazzolo Acreide
  • Palazzolo Acreide
  • Palazzolo Acreide
  • Palazzolo Acreide
  • Palazzolo Acreide
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  • Ragusa ist die Hauptstadt der Provinz Ragusa, logisch oder? Nachdem ich die Monti Iblei durchfahren habe und mir leicht kühl wurde, die Berge sind bis knapp 1000m hoch, habe ich mich in Ragusa etwas aufgewärmt. Die Stadt ist einfach gesagt auf zwei Hügel gebaut, dazwischen ein steiles Tal. Auf den Bilder sieht man das ganz gut, auch die Pracht der diversen Kirchen. Allerdings bin ich nicht in die Innenstadt gefahren, sondern habe mir alles von außen angeschaut. Der Kulturtour-Trieb ließ allmählich stark nach.

    Modica liegt nur ein paar Kilometer von Ragusa entfernt und gab mir dann den Rest. Das muss ich mir alles beim nächsten Mal besser einteilen.Es gibt unendlich viel zu sehen und zu entdecken, und das ist nur eine kleine Ecke der Insel. Da werden noch einige Hinterreifen noch dran glauben müssen

    Pozzallo Fähre Malta
    Pozzallo
    Pozzallo
    Modica
    Modica
    Modica
    Modica
    Ragusa
    Ragusa
    Ragusa
    Ragusa
    Ragusa
  • Pozzallo Fähre Malta
  • Pozzallo
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  • Modica
  • Modica
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  • Ragusa
  • Ragusa
  • Ragusa
  • Ragusa
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  • Pozzallo, nein kein Barock, es reicht mir dann, ist u.a. ein Fährhafen. Wohin könnte man von hier aus fahren? Richtig die Fähren nach Malta legen von hier aus ab. Ein mächtiger Katamaran, wohl ähnlicher Bauart in Andalusien mit denen von Tarifa nach Marokko kommt, liegt vor Anker. So ein Schiff ist schon was majestätisches, ohne Witz. Die Überfahrt nach Malta dauert zwei Stunden und ich hab mir kurz überlegt, ob ich nicht ….

    Barocktour

    Der Link zum Motoplaner

     

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    Marokko 2016

    Natürlich gibt es was zu erzählen, wenn man ganz alleine nach Marokko mit dem Motorrad reist. Es war wieder ein unvergleichliches Erlebnis im nördlichen Afrika mit der Yamaha MT 09 Tracer seine Kreise zu ziehen. Die hohen schroffen Berge des Atlas und Antiatlas sind absolut faszinierend, ebenso die Weite der Wüste. Dazu noch etwas Kultur und relaxen am Meer. Da lohnt sich doch die weiteste Anfahrt. Wie es mir in Marokko so ergangen ist, habe ich in diesem Reisebericht zusammengefasst und meine Impressionen, Gefühle und Erlebnisse aufgeschrieben.

    Wen und wenn es interessiert … dann mal los!

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    Rosso in Italia

    Rosso in Italia

    Mein Fuhrpark ist seit diesem Frühjahr um eine Bella erweitert worden. Eine Ducati Hyperstrada steht seit Kurzem neben der Yamaha und macht mir viel Freude. Das war ein Geschenk von mir für mich anlässlich eines runden Geburtstags. Nach reichlicher Überlegung komme ich zum Entschluss mit dem roten Spaß Mobil nach Italien zu fahren.

    Das Moto hat ja serienmäßig zwei Koffer und einen Tankrucksack habe ich noch dazu gekauft. Also spricht nichts dagegen sich mit der Roten Bella auf den Weg über die Alpen zu machen.

    Das Ziel für die nächste Woche wird Umbrien, etwas Toskana und die Marken sein. Diese Regionen sind jetzt vielleicht nicht so ganz im Fokus der Italienreisenden, allerdings habe ich auf diversen Touren schon die ein oder andere Ecke hier kurz besucht. Es war eigentlich immer zu wenig Zeit um sich etwas genauer umzuschauen. Wie ich bald feststellen muss, es lohnt sich auf jeden Fall hier sich ein paar Sachen etwas intensiver anzusehen.

    Ok, dann wollen wir mal – hier ist meine Reisereportage – Rosso in Italia