Jura

Es geht nach Hause. Dichter Nebel macht die Sicht auf die umliegenden Berge unmöglich und hält die Temperaturen im Keller. Es war schon wärmer und wehmütig denke ich an Ligurien und die angenehmen Temperaturen zurück. Aber es hilft alles nichts, denn Herbert und Ralf müssen ja noch ein ganzes Stück weiter als ich fahren, bis die heimische Garage erreicht ist. In der Nähe von Genf tanken wir die Moppeds voll und ich verabschiede mich von den zwei Jecken aus der  Domstadt. Es war eine schöne Zeit mit den beiden und es hat mir Spaß gemacht!

Warum schon in Genf verabschieden? Weil ich noch eine Runde durch den Jura fahren will. Es ist noch früh und ich habe alle Zeit der Welt. Also verlasse ich die Autobahn kurz hinter Genf und fahre in die Berge hoch. Es kommt dann genauso, wie ich es mir vorgestellt habe. Mit zunehmender Höhe komme ich über den Nebel und habe auf einmal einen strahlend blauen Himmel über mir. Welch ein Ausblick über den Genfer See und die Alpenkette, dazwischen die Nebelbank. Absolut fantastisch!

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    Mittlerweile sind auch die Temperaturen Mopped tauglich geworden, umso höher ich komme umso angenehmer. Am Lac de Joux hängen noch einige Nebelfetzen an den Berghängen und lassen die Sonne durchblinzeln. In Le Pont parke ich die FJR an der See Promenade und genieß den Anblick. Spiegelglatt ist das Wasser des Sees und der tiefblaue Himmel dazu, einfach genial. Da hat sich der Abstecher ins Jura schon gelohnt. Pontarlier umfahre ich und nehme noch ein Stück die Route National, bevor ich bei Saint Gorgon-Main wieder die kleineren Department Straßen nehme. Durch das Tal der Loue geht´s nach Ornans und weiter nach Besançon. Die Gegend kenne ich recht gut, aber ich genieß es jedes Mal wieder hier zu fahren.

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    Der Doubs begleitet mich von Besançon aus, der kleine Weg am Fluss ist mittlerweile in einem recht guten Zustand und die idyllische Flusslandschaft gefällt mir immer wieder aufs Neue. Natürlich muss da fotografiert werden. Im Frühjahr habe ich die großen Felder mit dem tiefroten Klatschmohn fotografiert, nun sind es die herbstlichen Impressionen mit dem bunten Laub. In Baume–les-Dames verlasse ich kurz das Doubs Tal um nach Pierrefontaine-les-Varans zu fahren. Und warum macht der Mensch das? Richtig, hier beginnt das Tal der Dessoubre und im Anschluss daran komme ich wieder an die Doubs. Das ist nochmal über 60 KM feinste Motorradstrecke und nach 1,5 Stunden erreiche ich Saint Ursanne. Der kleine Ort ist schon wieder in der Schweiz und war für mich schon oft Ausgangs- oder Zielpunkt einer Tour durch die Franche-Comté bzw. Schweizer Jura. Delémont hat sicher noch eine Tankstelle mit günstigem Benzin für mich und dann ist auch für mich der Spaß zu Ende.

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  • Da sind zum Ende der Saison nochmal richtig Kilometer zusammen gekommen. Ursprünglich war der Plan ja etwas kürzer, aber ich denke mal, es hat allen Beteiligten gefallen. Und wer weiß es, vielleicht fahren wir ja nächstes Jahr noch einmal zusammen los, eventuell sogar ins Jura.

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    Marokko 2016

    Natürlich gibt es was zu erzählen, wenn man ganz alleine nach Marokko mit dem Motorrad reist. Es war wieder ein unvergleichliches Erlebnis im nördlichen Afrika mit der Yamaha MT 09 Tracer seine Kreise zu ziehen. Die hohen schroffen Berge des Atlas und Antiatlas sind absolut faszinierend, ebenso die Weite der Wüste. Dazu noch etwas Kultur und relaxen am Meer. Da lohnt sich doch die weiteste Anfahrt. Wie es mir in Marokko so ergangen ist, habe ich in diesem Reisebericht zusammengefasst und meine Impressionen, Gefühle und Erlebnisse aufgeschrieben.

    Wen und wenn es interessiert … dann mal los!

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    Rosso in Italia

    Rosso in Italia

    Mein Fuhrpark ist seit diesem Frühjahr um eine Bella erweitert worden. Eine Ducati Hyperstrada steht seit Kurzem neben der Yamaha und macht mir viel Freude. Das war ein Geschenk von mir für mich anlässlich eines runden Geburtstags. Nach reichlicher Überlegung komme ich zum Entschluss mit dem roten Spaß Mobil nach Italien zu fahren.

    Das Moto hat ja serienmäßig zwei Koffer und einen Tankrucksack habe ich noch dazu gekauft. Also spricht nichts dagegen sich mit der Roten Bella auf den Weg über die Alpen zu machen.

    Das Ziel für die nächste Woche wird Umbrien, etwas Toskana und die Marken sein. Diese Regionen sind jetzt vielleicht nicht so ganz im Fokus der Italienreisenden, allerdings habe ich auf diversen Touren schon die ein oder andere Ecke hier kurz besucht. Es war eigentlich immer zu wenig Zeit um sich etwas genauer umzuschauen. Wie ich bald feststellen muss, es lohnt sich auf jeden Fall hier sich ein paar Sachen etwas intensiver anzusehen.

    Ok, dann wollen wir mal – hier ist meine Reisereportage – Rosso in Italia