Frankreich

Beim gestrigen Abendessen haben wir den weiteren Verlauf der Tour festgelegt. Von der Küste des Mittelmeeres bis nach Köln ist es dann schon ne Ecke. Also wird der Rückweg auf zwei Tagesetappen verteilt. So machen wir uns dann auf in Richtung Frankreich. Auf der Autobahn passieren wir Monaco, Nizza und verlassen die Piste bei Cannes um nach Grasse der berühmten Route Napoleon zu folgen. Die gut ausgebaute Nationalstraße lässt sich recht flott befahren, die Blitzer werden in Frankreich i.d.R. angekündigt und Mann hat seinen Spaß. Einige Motards aus der Region zeigen uns was sie können, wir können da nur mit dem Kopf schütteln. Okay, die Buben sind halt noch jung, aber es ist schon teilweise grenzwertig wie da gerast wird. Wir älteren Säcke fahren ja eher auf Ankommen als auf Sieg

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  • In Castellane gibt es in der recht dünn besiedelten Gegend einen Supermarkt. Die Frankreichkenner unter der Leserschaft wissen sofort, da gibt es auch billiges Benzin. Also werden die zwei Kühe und die FJR vollgetankt. Auch verlassen wir die Route Napoleon um Ralf ein absolutes Muss zu zeigen: Den Grand Canyon du Verdon

    La Palud-sur-Verdon ist Anfangs- und Endpunkt der Route des Cretes. An dieser Höhenstrasse gibt es mehre Aussichtspunkte, die absolut spektakuläre Ausblicke in das grandiose Naturschauspiel bieten. Eine schmale Steinbrüstung mit einem massiven Geländer ist das einzige Hindernis vor der gähnenden Tiefe. Bergsteiger machen gerne ihre Seile am Geländer fest, so dass der Schutzanstrich doch sehr gelitten hat. Die Typen haben es echt drauf, solange sie sich anseilen kann ich das ein Stück nachvollziehen. Allerdings habe ich bei früheren Besuchen schon Freeclimber gesehen, die ohne jegliche Sicherung da rum gekraxelt sind. 500 und mehr Meter freier Fall, man könnte mal die Aufschlagsgeschwindigkeit ausrechnen.

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  • Nur die Gänsegeier brauchen sich solche Gedanken nicht zu machen. Majestätisch schweben diese riesigen Vögel im warmen Aufwind an den Felswänden entlang. Ich habe in Juni bei einer anderen Tour schon einmal die Vögel beobachtet, allerdings kamen die Tiere damals nicht so dicht an der Plattform vorbei. Manche Schwärme kreisen so hoch am Himmel, dass man sie nur als kleine Punkte sieht, wobei man wissen muss, das erwachsene Tiere eine Flügelspannweite bis zu 2,75 m haben können.

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  • Bei Digne-les-Bains fahren wir weiter auf der Route Napoleon in Richtung Grenoble. Wie gestern sind wir wieder später dran als geplant und das Tagesziel ist noch ein ganzes Stück entfernt. Also nehmen wir ab Grenoble die Autobahn um schneller nach Thônes zu kommen. Die Stadt in Savoyen kenne ich von früheren Reisen und weiß daher, dass es dort Hotels und Restaurants gibt. So braucht man nicht lange zu suchen. Bei Tartiflette, einer regionalen Spezialität, und ausreichend Rotwein wird der letzte Abend zünftig verbracht. In der Nacht wird auch die Uhrzeit von Sommer- auf Winterzeit umgestellt, da gibt’s ne Stunde extra Schlaf.

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    Marokko 2016

    Natürlich gibt es was zu erzählen, wenn man ganz alleine nach Marokko mit dem Motorrad reist. Es war wieder ein unvergleichliches Erlebnis im nördlichen Afrika mit der Yamaha MT 09 Tracer seine Kreise zu ziehen. Die hohen schroffen Berge des Atlas und Antiatlas sind absolut faszinierend, ebenso die Weite der Wüste. Dazu noch etwas Kultur und relaxen am Meer. Da lohnt sich doch die weiteste Anfahrt. Wie es mir in Marokko so ergangen ist, habe ich in diesem Reisebericht zusammengefasst und meine Impressionen, Gefühle und Erlebnisse aufgeschrieben.

    Wen und wenn es interessiert … dann mal los!

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    Rosso in Italia

    Rosso in Italia

    Mein Fuhrpark ist seit diesem Frühjahr um eine Bella erweitert worden. Eine Ducati Hyperstrada steht seit Kurzem neben der Yamaha und macht mir viel Freude. Das war ein Geschenk von mir für mich anlässlich eines runden Geburtstags. Nach reichlicher Überlegung komme ich zum Entschluss mit dem roten Spaß Mobil nach Italien zu fahren.

    Das Moto hat ja serienmäßig zwei Koffer und einen Tankrucksack habe ich noch dazu gekauft. Also spricht nichts dagegen sich mit der Roten Bella auf den Weg über die Alpen zu machen.

    Das Ziel für die nächste Woche wird Umbrien, etwas Toskana und die Marken sein. Diese Regionen sind jetzt vielleicht nicht so ganz im Fokus der Italienreisenden, allerdings habe ich auf diversen Touren schon die ein oder andere Ecke hier kurz besucht. Es war eigentlich immer zu wenig Zeit um sich etwas genauer umzuschauen. Wie ich bald feststellen muss, es lohnt sich auf jeden Fall hier sich ein paar Sachen etwas intensiver anzusehen.

    Ok, dann wollen wir mal – hier ist meine Reisereportage – Rosso in Italia