Die Anreise

Herbert hatte natürlich Zeit und war für die Idee „Jura mit dem Motorrad“ auch zu begeistern. Also haben wir ausgemacht uns 1 oder 2 Tage vor dem anvisierten Wochenende letztes Oktoberwochenende nochmals kurz zu schließen und Nägel mit Köpfen zu machen. Die Zeit ging ins Land und mit ihr auch das schöne angenehme Spätherbstwetter. Eine massive Kaltfront war für das Wochenende und die Tage davor angesagt, so dass Kriegsrat gehalten werden musste. Aus Samstag und Sonntag wurde dann Donnerstag bis Sonntag und aus Jura wurde die Ligurische Küste. Ralf wollte auch mitkommen, da er noch nie mit dem Mopped in Italien und Frankreich war – unglaublich aber wahr.

Das kalte Wetter war pünktlich da, Herbert und Ralf ebenfalls. Das elsässische Lauterbourg direkt hinter der Grenze war Treffpunkt und Café Stopp für die zwei Kölner, die ja schon 2 ½ Stunden Fahrt hinter sich hatten. Nicht wirklich angenehm bei ca. 8 Grad plus, es gab Tage und Touren da war die Anreise deutlich milder. Aber wir sind ja Männer und keine Memmen, oder? Zusammen fuhren wir dann Richtung Süden, ödes Kilometer machen auf der Autobahn. Südlich des Alpenhauptkamms zu kommen war unser primäres Ziel, da dort 20 Grad und mehr auf uns warteten. Als wir das nördliche Portal des Gotthardtunnels erreichen ist tiefster Winter um uns herum, ein Hauch von Weihnachten.

Der südliche Ausgang des Tunnels ist passiert und die Sonne lacht von einem leicht bewölkten Himmel. Mit jedem Meter, den wir tiefer kommen, steigen auch die Temperaturen, so dass beim ersten Café Stopp in Italien schon die dicken Klamotten ins Topcase wandern. Mailand wird zügig umfahren, nur die letzten Kilometer nach Diano Marina ziehen sich etwas.

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  • Raus aus den Mopped Klamotten, rein ins Räuberzivil und schon geht es los in Richtung Feierabendbier. Es ist nicht schwer in Diano Marina entsprechende Bars und Cafés zu finden. Die Stadt lebt im Sommer vom Tourismus, dementsprechend viele Restaurants, Pizzerien und Trattorias gibt es in der großen Fußgängerzone in der Altstadt. Wir werden schnell fündig und lassen den Abend bei Spaghetti, Pizza und Rotwein ausklingen.

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    Marokko 2016

    Natürlich gibt es was zu erzählen, wenn man ganz alleine nach Marokko mit dem Motorrad reist. Es war wieder ein unvergleichliches Erlebnis im nördlichen Afrika mit der Yamaha MT 09 Tracer seine Kreise zu ziehen. Die hohen schroffen Berge des Atlas und Antiatlas sind absolut faszinierend, ebenso die Weite der Wüste. Dazu noch etwas Kultur und relaxen am Meer. Da lohnt sich doch die weiteste Anfahrt. Wie es mir in Marokko so ergangen ist, habe ich in diesem Reisebericht zusammengefasst und meine Impressionen, Gefühle und Erlebnisse aufgeschrieben.

    Wen und wenn es interessiert … dann mal los!

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    Rosso in Italia

    Rosso in Italia

    Mein Fuhrpark ist seit diesem Frühjahr um eine Bella erweitert worden. Eine Ducati Hyperstrada steht seit Kurzem neben der Yamaha und macht mir viel Freude. Das war ein Geschenk von mir für mich anlässlich eines runden Geburtstags. Nach reichlicher Überlegung komme ich zum Entschluss mit dem roten Spaß Mobil nach Italien zu fahren.

    Das Moto hat ja serienmäßig zwei Koffer und einen Tankrucksack habe ich noch dazu gekauft. Also spricht nichts dagegen sich mit der Roten Bella auf den Weg über die Alpen zu machen.

    Das Ziel für die nächste Woche wird Umbrien, etwas Toskana und die Marken sein. Diese Regionen sind jetzt vielleicht nicht so ganz im Fokus der Italienreisenden, allerdings habe ich auf diversen Touren schon die ein oder andere Ecke hier kurz besucht. Es war eigentlich immer zu wenig Zeit um sich etwas genauer umzuschauen. Wie ich bald feststellen muss, es lohnt sich auf jeden Fall hier sich ein paar Sachen etwas intensiver anzusehen.

    Ok, dann wollen wir mal – hier ist meine Reisereportage – Rosso in Italia