Abruzzen Nationalpark 

 

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    Die Sonne geht auf , die Täler im morgendlichen Dunst , die Gipfelregionen des Majella Gebirges in den ersten Sonnenstrahlen und da soll man weiter fahren? Schweren Herzen (zumindest ich) fahren wir den steilen Weg vom Refugio nach unten ins Tal. Noch weiter südlich soll es gehen. Gemächlich rollen wir durch Sulmona und fahren Richtung Scanno weiter. Bevor wir jedoch in dieses Dorf kommen müssen wir durch das Valle di Sagittario. In Frankreich würde man das einen Gorge nennen und gross vermarkten. So ist das hier im Abruzzen Nationalpark eine Schlucht unter vielen. Landschaftlich einfach ganz grandios, man fährt wie in einen Trichter und wird verschluckt. Bellisima!

     Scanno wir nur kurz angelaufen um Vorräte für das nächste Picknick zu bunkern. Um noch einen Vergleich zu Frankreich zu ziehen, dort wird alles was höher als ein Kanaldeckel ist als „Col“ klassifiziert. Im Abruzzen Nationalpark gibt es einige sehr schön zu fahrende Pässe, leider namenlos. Mächtige Steigungen sind manchmal etwas zu viel für La Compañera mit ihren 50 PS. Auf der Passhöhe warte ich kurz und schon geht die Reise gemeinsam weiter.

     In Barrea überlegen wir wie es weiter gehen soll. Weiter in den Süden ist schlecht, weil a –die Heimreise immer weiter wird und b – schlechtes Wetter für den Mezzogiorno vorhergesagt wird. So beschließen wir dann uns wieder in nördliche Richtung zu orientieren. Natürlich gemächlich, wir sind im Urlaub und nicht auf der Flucht. Wenn Strassen in der Michelinkarte mit einem grünen Rand hervorgehoben werden, ist das ein sicheres Indiz für Spass beim Motorrad fahren. Also entscheiden wir uns die Straße nach Sora zu nehmen. Was soll ich sagen, einfach unglaublich zu fahren. Über 25 Kilometer kurvengeschlängel, keine Ortschaft stört den Rhythmus und Verkehr ist auch keiner. Perfetto !

     Je näher wir unserem Tagesziel Bolsena am gleichnamigen See kommen , desto dunkler wird der Himmel. So ungefähr in der Höhe von Orvieto zucken die ersten Blitze vom Himmel und dann werden wir kostenlos geduscht. Noch 20 Kilometer im strömenden Regen , das Wasser kriecht durch alle Ritzen und wir kommen endlich im Hotel an. So eine warme Dusche hat schon was für sich!

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    Marokko 2016

    Natürlich gibt es was zu erzählen, wenn man ganz alleine nach Marokko mit dem Motorrad reist. Es war wieder ein unvergleichliches Erlebnis im nördlichen Afrika mit der Yamaha MT 09 Tracer seine Kreise zu ziehen. Die hohen schroffen Berge des Atlas und Antiatlas sind absolut faszinierend, ebenso die Weite der Wüste. Dazu noch etwas Kultur und relaxen am Meer. Da lohnt sich doch die weiteste Anfahrt. Wie es mir in Marokko so ergangen ist, habe ich in diesem Reisebericht zusammengefasst und meine Impressionen, Gefühle und Erlebnisse aufgeschrieben.

    Wen und wenn es interessiert … dann mal los!

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    Rosso in Italia

    Rosso in Italia

    Mein Fuhrpark ist seit diesem Frühjahr um eine Bella erweitert worden. Eine Ducati Hyperstrada steht seit Kurzem neben der Yamaha und macht mir viel Freude. Das war ein Geschenk von mir für mich anlässlich eines runden Geburtstags. Nach reichlicher Überlegung komme ich zum Entschluss mit dem roten Spaß Mobil nach Italien zu fahren.

    Das Moto hat ja serienmäßig zwei Koffer und einen Tankrucksack habe ich noch dazu gekauft. Also spricht nichts dagegen sich mit der Roten Bella auf den Weg über die Alpen zu machen.

    Das Ziel für die nächste Woche wird Umbrien, etwas Toskana und die Marken sein. Diese Regionen sind jetzt vielleicht nicht so ganz im Fokus der Italienreisenden, allerdings habe ich auf diversen Touren schon die ein oder andere Ecke hier kurz besucht. Es war eigentlich immer zu wenig Zeit um sich etwas genauer umzuschauen. Wie ich bald feststellen muss, es lohnt sich auf jeden Fall hier sich ein paar Sachen etwas intensiver anzusehen.

    Ok, dann wollen wir mal – hier ist meine Reisereportage – Rosso in Italia