Monte Sibilini und Abruzzen

 

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    Frühstück in Italien ? Es gibt andere Erfolgsgeschichten. Doris legt aber ebenso wenig wie ich Wert auf ein Frühstück wie bei Muttern. Ein Café und gut ist. Essen kann man später noch. Heute stehen Berge im nicht vorhandenen Roadbook. Wir verlassen den Lago Trasimeno und fahren via Spoleto nach Norcia. Die Stadt liegt am Rand der Monti Sibilini und lohnt einen Besuch. Angeblich soll hier der heilige Benedikt geboren sein, was mir aber persönlich nicht so wichtig ist.

    Der Mittelalterliche Stadtkern besteht aus gefühlten 100 Kirchen. Wer´s denn braucht … Der aus meiner irdischen Sicht der Ding wesentlich wichtigere Aspekt für einen Besuch Norcias ... es gibt hier ausgesprochen lecker örtliche Spezialitäten. Schinken, Salami, Trüffel und Linsen sind die bekanntesten Leckereien der Region. Es gibt an der zentralen Piazza ein paar Feinkostläden die einen paradiesischen Eindruck hinterlassen. Dort erwerben wir Pannini con prosciutto crudo (garniert mit einem Stück Pecorina) und ein Stück Salami, das nächste Picknick wird was Besonderes.

    Pian Grande, eine Hochebene in den Berge nahe Castellucio veranlasst Doris mal wieder Südamerika mit Italien zu vergleichen. Ein Kontinent gegen ein kleines Land in Europa. Mir ist schon klar wer da gewinnt. Aber mir gefällt es hier, geniesse die Stille und lasse es auf mich wirken.Die Region bietet Motorrad Strecken par Excellence, die Straßen sind recht gut ausgebaut und für italienische Verhältnisse in einem guten Zustand. Die Sibilinischen Berge sind bis zu 2500 m hoch, getoppt wird das nur etwas weiter südlich vom Massiv des Gran Sasso , unserem Ziel des Tages.

    Der Campo Imperatore ist ein Hochplateau das zwischen 1500 und 1900 m hoch liegt. Entstanden ist diese urwüchsige Landschaft durch ehemalige Gletscher, die das Gelände geformt haben. Es führt eine Stichstraße zum Corno Grande, dem mit 2912 m Höchsten Berg der Region. Natürlich kann man nicht zum Gipfel fahren , aber ein grosser Parkplatz vor dem Hotel und dem Observatorium bitet die Möglichkeit anzuhalten und zu staunen.

    Wir fahren die Hochebene in Richtung Castel del Monte und geniessen die Landschaft. Die Preise der Tankstelle in Castel del Monte beenden abrupt die Reize der Landschaft, 1,80 Euro kostet der Liter Super, echt Super. Hotels sind Mangelware in der Region, zumal es schon spät im Jahr ist und die Saison zu Ende ist. Aber es gibt noch die Möglichkeit im Rifugio von Rocca Calascio zu fragen was ein Zimmer kostet. Ich hatte im Vorfeld schon auf der Internet Seite etwas gestöbert und habe Preise ausserhalb unseren Budgets gesehen. Aber Fragen kostet bekanntlich nichts und als der Patrone 55 € fürs Einzelzimmer aufruft sind wir positiv überrascht und greifen kurzerhand zu

    Die Bilder aus Norcia

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  • Die Bilder vom Pian Grande

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  • Die Bilder vom Corno Grande

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    Marokko 2016

    Natürlich gibt es was zu erzählen, wenn man ganz alleine nach Marokko mit dem Motorrad reist. Es war wieder ein unvergleichliches Erlebnis im nördlichen Afrika mit der Yamaha MT 09 Tracer seine Kreise zu ziehen. Die hohen schroffen Berge des Atlas und Antiatlas sind absolut faszinierend, ebenso die Weite der Wüste. Dazu noch etwas Kultur und relaxen am Meer. Da lohnt sich doch die weiteste Anfahrt. Wie es mir in Marokko so ergangen ist, habe ich in diesem Reisebericht zusammengefasst und meine Impressionen, Gefühle und Erlebnisse aufgeschrieben.

    Wen und wenn es interessiert … dann mal los!

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    Rosso in Italia

    Rosso in Italia

    Mein Fuhrpark ist seit diesem Frühjahr um eine Bella erweitert worden. Eine Ducati Hyperstrada steht seit Kurzem neben der Yamaha und macht mir viel Freude. Das war ein Geschenk von mir für mich anlässlich eines runden Geburtstags. Nach reichlicher Überlegung komme ich zum Entschluss mit dem roten Spaß Mobil nach Italien zu fahren.

    Das Moto hat ja serienmäßig zwei Koffer und einen Tankrucksack habe ich noch dazu gekauft. Also spricht nichts dagegen sich mit der Roten Bella auf den Weg über die Alpen zu machen.

    Das Ziel für die nächste Woche wird Umbrien, etwas Toskana und die Marken sein. Diese Regionen sind jetzt vielleicht nicht so ganz im Fokus der Italienreisenden, allerdings habe ich auf diversen Touren schon die ein oder andere Ecke hier kurz besucht. Es war eigentlich immer zu wenig Zeit um sich etwas genauer umzuschauen. Wie ich bald feststellen muss, es lohnt sich auf jeden Fall hier sich ein paar Sachen etwas intensiver anzusehen.

    Ok, dann wollen wir mal – hier ist meine Reisereportage – Rosso in Italia