franche-comte

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Camera
Canon EOS 5D Mark III
Focal Length
16mm
Aperture
f/9
Exposure
1/500s
ISO
160
 
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Es kribbelt wieder in den Fingern. Schon seit Tagen leiste ich innerliche Überzeugungsart, mal ganz subtil, im nächsten Moment gnadenlos direkt. Von was ich hier rede? Der Frankreich Bazillus war latent am Brodeln und ich wollte wieder los. In den Vogesen war ich dieses Frühjahr schon zweimal, wobei aller guten Dinge ja bekanntlich drei sind. Aber große Lust hatte ich ehrlich gesagt nicht. Was liegt da näher als mal wieder in die Franche-Comté zu fahren? Wen und wenn es interessiert, hier ist der Bericht dazu!

 

Die Franche-Comté ist eine Region im Osten Frankreichs, die aus den Departments Doubs, Jura, Haute-Saône und dem Territoire de Belfort besteht. Das Grenzgebiet zwischen der Schweiz im Osten und Frankreich im Westen ist das Department Doubs, benannt nach dem gleichnamigen Fluss, der an vielen Stellen, die natürliche Grenze bildet. Zwischen Basel und Genf eröffnen sich dem geneigten Biker ungeahnte Möglichkeiten vielfältigster Strecken.Manch deutscher Mopped Fahrer kennt die Gegend als Transit in Richtung Alpen, benutzt aber primär die Nationalstraßen um Kilometer zu machen. Dabei gibt es sehr schöne Alternativen in Form kleiner Straßen, welche die Region durchziehen.

Die Autobahn in Deutschland verlasse ich an der letzten Ausfahrt vor der Schweizer Grenze. Sofort bin ich in Frankreich und lege die ersten Kilometer in Richtung St Ursanne zurück. Die historische Kleinstadt am Doubs war schon oft ein Ausgangspunkt für Fahrten durch die Doubs Region. Nach einigen Kilometern passiert man die verwaiste Grenzstation zwischen der Schweiz und Frankreich. Kontrollen finden hier keine mehr statt seit die Eidgenossen dem Schengener Abkommen beigetreten sind. In Saint-Hippolyte verlasse ich das Doubs Tal und folge dem Verlauf der Dessoubre. Strahlender Sonnenschein, kaum Verkehr und die herrliche Natur mit den Frühlingswiesen machen die Tour zu einem Erlebnis. Das Dessoubre Tal ist so gut wie nicht bewohnt, nur etwas Landwirtschaft und Viehzucht „stören“ die eigentlich ursprüngliche Natur.

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Es ist nicht mehr weit bis nach Pierrefontaine-les-Varans und ich bin schon im Ruisseau du Val. Das Tal der Reverotte zieht sich immer enger zusammen und kurze Zeit später erscheint ein imposanter Felsenkessel vor mir. Aus einer Karstquelle entspringt der Bach Ruisseau und stürzt imposant über einen Wasserfall ins Tal. Ich war zwar schon öfters hier, aber diese markante Stelle lohnt immer einen kleinen Stopp.

Nach wenigen Höhenmetern bin ich oben auf Hochplateau und passiere Pierrefontaine-les-Varans. Die Landschaft hat sich nun total verändert. Statt den engen Tälern und Schluchten der Flüsse nun sanft hügeliges Land. Das Plateau ist allerdings bis zu 900m hoch und daher herrscht hier ein recht raues Klima. Die kleinen Straßen sind nun etwas eintönig zu fahren, da mehr oder weniger schnurgerade. Das ändert sich aber wieder, als der Abstieg ins Tal der Loue beginnt. Die Strecke nach Ornans ist vom Feinsten und man kann da das Mopped richtig schön laufen lassen.

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Lods ist eines der schönsten Dörfer Frankreichs und liegt idyllisch an der Loue. Auch hier war ich schon des Öfteren, auf meiner Homepage sind noch mehr Bilder des malerischen Ortes zu sehen. Es gefällt mir eben hier und warum nicht öfters vorbeikommen? Am Ende des Tals entspringt die Loue aus der stärksten Karstquelle des Jura. Alle recht imposant anzusehen. Allerdings das Wetter nicht, so dass ich meinen Ursprünglichen Plan über Pontarlier in Richtung der Schweizer Seen zu fahren aufgegeben habe. Im Rückspiegel sieht das Wetter deutlich besser.

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Salins-les Bains soll das nächste Zwischenziel sein und so fahre ich wieder auf der anderen Seite auf das Plateau. Nans-sous-Sainte-Anne , im Talkessel der Lison gelegen ,ist von markanten Felswänden und Vorsprüngen eingerahmt. Also fotografiere ich wieder einmal die alte Schule, die Kirche und freue mich über dieses kleine Nest. Eine französische Jugendgruppe, die hier auf den Bus wartet, amüsiert sich über meine dicken Klamotten bei dem warmen Wetter. Schon gut wenn man etwas ausländisch versteht.

 


Arc-et-Senans, die Königliche Saline

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Das Weltkulturerbe der UNESCO habe ich noch nie besucht, obwohl ich das schon länger vorhatte. Heute nehme ich mir die Zeit und sehe mir alles genauer an. Der Eintritt von 8,80€ stört nicht, da ein erster Blick durch das Portalgebäude auf das Areal sehr vielversprechend aussieht.

In einem halbkreisförmigen Hof von über 200m Durchmesser sind verschiedene Gebäude angelegt. In der Mitte ist das Haus des Direktors, rechts und links des Gebäudes wurde das Salz gewonnen. Ein unterirdisches Rohrsystem beförderte das salzhaltige Wasser aus dem 21 Km entfernten Salins-les-Bains. In großen Siedepfannen wurde dann das weiße Gold gewonnen. Salz war zu der Zeit ein wichtiges sowie wertvolles Handelsgut und spülte reichlich Geld in die Kassen des Königs. Daher ist auch die ganze Anlage mit einer Mauer umgeben um Diebstahl zu erschweren. Es gibt weitere verschiedene Bauten, die als Wohngebäude und Arbeitsstätten dienten. Alles schön Symmetrisch angeordnet, das macht schon was her! Da es bessere Erklärbären als mich gibt, verweise ich einfach auf Wikipedia. Dort wird alles detailliert beschrieben . Der Link -> Arc-et-Senans.

Ein Blick auf die Uhr mahnt zur Heimreise, leider. Ich wäre gerne noch ins angrenzende Burgund gefahren, aber Mann soll es nicht übertreiben. Also fahre ich entlang des Doubs nach Baume-les-Dames. Hier wird noch einmal vollgetankt und danach die Auffahrt zur nahen Autobahn genommen. Bis nach Hause sind es 3,5 Stunden Fahrzeit, nicht besonders prickelnd, aber das Erlebte entschädigt für die noch zu fahrenden Kilometer. So bin ich nach 11,5 Stunden und 1000Km wieder wohlbehalten zurück.

 


Die Bilder der Tour

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    Und noch die Übersicht der Tour im Motoplaner

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    Mittwoch, November 23, 2016 11801

    header marokko titel transparent

    Marokko 2016

    Natürlich gibt es was zu erzählen, wenn man ganz alleine nach Marokko mit dem Motorrad reist. Es war wieder ein unvergleichliches Erlebnis im nördlichen Afrika mit der Yamaha MT 09 Tracer seine Kreise zu ziehen. Die hohen schroffen Berge des Atlas und Antiatlas sind absolut faszinierend, ebenso die Weite der Wüste. Dazu noch etwas Kultur und relaxen am Meer. Da lohnt sich doch die weiteste Anfahrt. Wie es mir in Marokko so ergangen ist, habe ich in diesem Reisebericht zusammengefasst und meine Impressionen, Gefühle und Erlebnisse aufgeschrieben.

    Wen und wenn es interessiert … dann mal los!

    Sonntag, September 17, 2017 139

     

    Freitag, November 03, 2017 250