Prolog

Die letzten 11 Jahre habe ich mit zwei Yamaha FJR 1300A eine Strecke zurückgelegt die etwa die 6,5 mal die Umrundung der Erde entspricht. Auf 275.000 Km absolut keine Probleme und zufriedene Passagiere auf dem Reisemotorrad. Irgendwann kam der Gedanke auf, etwas Neues, anderes zu probieren.

Im Frühjahr 2014 habe ich eine Probefahrt mit der KTM 690 Duke gemacht und war sehr angetan von dem Bike. Jedoch ist das sicher kein Motorrad für die Langstrecke und für den Transport von umfangreichen Gepäck ergeben sich erhebliche Probleme Im Herbst bin ich dann unterwegs gewesen, um eine Yamaha MT 09 zu testen. Allerdings musste ich feststellen, dass ich nicht der einzige war, der von dem Motorrad angetan war. Der Jahrgang 2014 war quasi ausverkauft, nur noch Motorräder ohne ABS waren im Markt und an eine Probefahrt nicht zu denken.

Das Styling der MT 09 gefällt mir und ich begann auf den einschlägigen Zubehörseiten im Internet nach Kofferträger, Windschutz und co zu suchen. Der Plan war, mir das Bike auf diese Weise reisetauglich aufzubauen. Nur die beiden großen Messen des ausklingenden Jahres wollte ich noch abwarten. Die Kölner Messe war aus meiner Sicht enttäuschend, da von Yamaha nichts Neues präsentiert wurde. Dann war da noch im November die EICMA in Mailand und was soll ich sagen … da wurde mein neues Motorrad vorgestellt. Die Yamaha MT 09 Tracer in Lava Red – das Warten hatte sich also gelohnt!

 

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Marokko 2016

Natürlich gibt es was zu erzählen, wenn man ganz alleine nach Marokko mit dem Motorrad reist. Es war wieder ein unvergleichliches Erlebnis im nördlichen Afrika mit der Yamaha MT 09 Tracer seine Kreise zu ziehen. Die hohen schroffen Berge des Atlas und Antiatlas sind absolut faszinierend, ebenso die Weite der Wüste. Dazu noch etwas Kultur und relaxen am Meer. Da lohnt sich doch die weiteste Anfahrt. Wie es mir in Marokko so ergangen ist, habe ich in diesem Reisebericht zusammengefasst und meine Impressionen, Gefühle und Erlebnisse aufgeschrieben.

Wen und wenn es interessiert … dann mal los!

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Rosso in Italia

Rosso in Italia

Mein Fuhrpark ist seit diesem Frühjahr um eine Bella erweitert worden. Eine Ducati Hyperstrada steht seit Kurzem neben der Yamaha und macht mir viel Freude. Das war ein Geschenk von mir für mich anlässlich eines runden Geburtstags. Nach reichlicher Überlegung komme ich zum Entschluss mit dem roten Spaß Mobil nach Italien zu fahren.

Das Moto hat ja serienmäßig zwei Koffer und einen Tankrucksack habe ich noch dazu gekauft. Also spricht nichts dagegen sich mit der Roten Bella auf den Weg über die Alpen zu machen.

Das Ziel für die nächste Woche wird Umbrien, etwas Toskana und die Marken sein. Diese Regionen sind jetzt vielleicht nicht so ganz im Fokus der Italienreisenden, allerdings habe ich auf diversen Touren schon die ein oder andere Ecke hier kurz besucht. Es war eigentlich immer zu wenig Zeit um sich etwas genauer umzuschauen. Wie ich bald feststellen muss, es lohnt sich auf jeden Fall hier sich ein paar Sachen etwas intensiver anzusehen.

Ok, dann wollen wir mal – hier ist meine Reisereportage – Rosso in Italia